Bilder der Veranstaltung: Digitale Zivilcourage und Empowerment – Köln


Die Diskussionskultur an vielen Stellen im Netz lässt einen konstruktiven Diskurs kaum noch zu. Wie geht man damit um? (© picture-alliance)


Hassrede, Propaganda und menschenverachtender Content: Immer öfter wird das Netz von Extremist/-innen gekapert, die dort ihre gefährlichen Ideologien weiterverbreiten. Die digitalen Räume sind dabei insbesondere für Akteure aus dem Bereich religiös begründeter Extremismen, rechter Ideologien oder gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit zum idealen Ort geworden, um junge Menschen zu erreichen und diese für ihr Gedankengut zu gewinnen.

Um dieser Entwicklung zu begegnen, ist es umso wichtiger, Zivilcourage im Netz und öffentliche digitale Diskursräume zu stärken, um radikalen und extremistischen Akteur/-innen nicht die Hoheit über Diskursräume im Social Web zu überlassen. Um das zu erreichen, benötigen Social Web-Akteur/-innen allerdings qualifiziertes Wissen – sowohl was Strukturen und Wirkungsweisen des ideologischen Extremismus im Allgemeinen angeht, als auch im Speziellen hinsichtlich praktischer Tools und Strategien im Umgang mit Extremismus im Netz.

Die Bundeszentrale für politische Bildung richtet sich mit der Qualifizierungsreihe in Moderation und Community-Management im Bereich des ideologisch motivierten Extremismus an Social Web-Akteur/-innen. In einem eineinhalbtägigen Workshop vermitteln Expert/-innen aus den Bereichen Social Media, Wissenschaft und Zivilgesellschaft den Teilnehmenden Wissen über Extremismus verschiedener Couleur und erarbeiten gemeinsam Strategien, sich dem extremistischen Diskurs im Netz entgegenzustellen und damit präventiv agieren zu können. Teil des Workshops ist zudem ein rechtliches Praxis- und Wissensmodul, in dem die Teilnehmenden in rechtlichen Fragen rund um Hate Speech und Extremismus im Netz geschult werden.

Die Qualifizierungsreihe wird durchgeführt von Neue deutsche Medienmacher e.V. Als Referent/-innen werden den Workshop Julia Ebner (Institute for Strategic Dialogue), Ismail Küpeli (Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Ruhr-Universität Bochum), Michael Wörner-Schappert (jugendschutz.net) und Karolin Schwarz (freie Journalistin, u.a. Faktenfinder der Tagesschau und Hoaxmap) begleiten.

Die Qualifizierungsreihe richtet sich an:




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