Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 22–24/2015)

Wiener Kongress



Von September 1814 bis Juni 1815 trafen sich europäische Staatsmänner und Diplomaten in Wien, um den von Revolutionen und Kriegen gezeichneten Kontinent neu zu ordnen. Zum einen sollten die Verhältnisse vor der Französischen Revolution wiederhergestellt, zum anderen erneute Revolutionen und Hegemonialbestrebungen einzelner Mächte verhindert werden. Trotz gesellschaftlicher Unruhen und eines steigenden Reformdrucks von innen folgten auf den Wiener Kongress fast vier Jahrzehnte stabilen Friedens zwischen den europäischen Staaten. Diese friedensstiftende Wirkung der in Wien geschaffenen Ordnung wurde seither immer wieder hervorgehoben – so auch zum zweihundertsten Jubiläum, zu dem Frieden in Europa nicht mehr selbstverständlich scheint.

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