Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1–3/2017)

Köln

Kölle du bes e Jeföhl, so lautet eine der unzähligen musikalischen Liebeserklärungen an die Stadt. Viele Kölnerinnen und Kölner glauben, ihre Heimatstadt zeichne sich traditionell durch eine besonders eigensinnige Lebensart aus. So sei der Kölner besonders herrschaftsfeindlich, freiheitsliebend, weltoffen und unkompliziert.

In wenigen deutschen Städten scheint die Diskrepanz zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung so groß zu sein wie in Köln. Vielleicht macht gerade das die Kölner "Eigenart" aus und führt dazu, dass in der Öffentlichkeit immer in besonderer Weise auf die Stadt geschaut wird. Seit dem vergangenen Jahr kämpft die Kölner Stadtgesellschaft um ihr Image im In- und Ausland, aber auch um ihr Selbstverständnis als weltoffene Stadt, das nach der Silvesternacht erschüttert wurde, und fragt sich: Wofür steht Köln?

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