Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 34-36/2017)

Russische Revolution

Am 23. Februar 1917 kam es in Petrograd zu einer schicksalhaften Demonstration, bei der sich die Wut über die sozialen Verhältnisse sowie die Kriegslasten im Zarenreich Bahn brach. Die Unruhen markierten den ersten Tag der Februarrevolution. Wenige Monate später folgte die Oktoberrevolution. Die Geschehnisse werden zusammengefasst auch als "Russische Revolution" bezeichnet.

Wie bei allen historischen Jahrestagen werden auch zum Revolutionsjubiläum Analogien bemüht – um Argumente zu stärken oder politische Gegner zu dämonisieren. Die aktuelle russische Führung greift häufig auf Vergangenes zurück, um die eigene Politik zu legitimieren. Der Umgang des Kreml mit dem Jubiläum zeigt aufs Neue, wie schwer er sich tut, mit dem Erbe der Sowjetunion umzugehen.

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