Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 40-41/2017)

Jugoslawien

Am 20. Juli 1917 vereinbarten Vertreter von Serben, Kroaten und Slowenen in der Deklaration von Korfu, die drei Teile ihrer "dreinamigen Nation" zu vereinen, und eines der komplexesten Staatsgebilde des 20. Jahrhunderts entstand.

Über zwei Jahrzehnte nach dem Zerfall Jugoslawiens in ethnischer Gewalt mehren sich die Fragen nach der Zukunft der Region. Denn die katalysierende Wirkung hat nachgelassen, die das Ziel eines EU-Beitritts für den Prozess der demokratischen Transformation im postjugoslawischen Raum einst entfaltete, und autoritäre Tendenzen wie ethnopolitische Spannungen nehmen zu.

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