Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 1-3/2018)

Essen

Ernährungsgewohnheiten und Esskultur wandeln sich kontinuierlich und sind unter anderem zahlreichen historischen, religiösen und politischen Einflüssen ausgesetzt. Im 20. Jahrhundert sind dank Migrationsbewegungen und Globalisierung einige Gerichte so universal geworden, dass man sie überall auf der Welt kennt. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts nimmt das Bedürfnis zu, sich wieder bewusster mit Lebensmitteln auseinanderzusetzen – auch wenn gleichzeitig immer mehr Fertigprodukte gekauft werden.

Trotzdem wird der größere politische, gesellschaftliche und kulturelle Kontext des Essens oft und zu Unrecht ausgeblendet: Immerhin kann das Miteinander-Essen Menschen friedlich um einen Tisch versammeln und in einen Austausch bringen.

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