Aus Politik und Zeitgeschichte (B 37/2003)

Der Islam



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    Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 steht der Islam im Mittelpunkt einer kontroversen Diskussion. Auch der völkerrechtlich umstrittene Angriffskrieg einer "Koalition der Willigen" unter Führung der USA gegen das Regime von Saddam Hussein im Irak hat das Verhältnis des Westens zum Islam erheblich beeinträchtigt. Weitere muslimische Länder wie Iran und Syrien sind ins Fadenkreuz amerikanischer Kritik geraten. Befindet sich "der Westen" in einem "Kulturkampf" gegen "den Islam", wie einige Wissenschaftler bereits seit Jahren behaupten?

    Nicht "dem Islam" wurde seitens der USA der Kampf angesagt, sondern den diversen Erscheinungsformen des politischen Islam oder Islamismus. Daher gilt es, zu differenzieren, weil sie in jedem Land andere politisch-ökonomische Ursachen haben. Diese Unterschiede sollen durch die hier publizierten Beiträge deutlich gemacht werden. Es wurde bewusst ein regionalpolitischer Ansatz gewählt, um die These zu widerlegen, es handele sich bei "dem Islam" um ein monolithisches Gebilde. Das Gegenteil ist der Fall: Ein Kaleidoskop des Islam wird sichtbar.

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