Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 38-39/2018)

Zeitgeschichte/n



Die Idee, Geschichte "von unten" oder "von den Rändern" her zu schreiben, Ungleichheitskategorien wie class, race und gender zu untersuchen oder Perspektiven von Minderheiten einzubringen, ist nicht völlig neu. Doch etabliert in einer "allgemeinen" Geschichtsschreibung sind solche Ansätze bis heute nur bedingt.

Geschichte aus allen möglichen Perspektiven – auch aus jener der "Verlierer" – zu erzählen, trägt zu einem Gesamtbild bei. Offen bleibt die Frage, wie die vielen Geschichten, die erzählt werden können, zu der "einen" Geschichte stehen, oder, grundsätzlicher, ob es die eine Geschichte überhaupt noch braucht, um zu historischer Erkenntnis zu gelangen.

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