Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 51-52/2006)

Lateinamerika



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    Mit den Präsidentschaftswahlen in Venezuela am 3. Dezember ging in Lateinamerika das Superwahljahr 2006 zu Ende. Gewählt wurde der "Populist" Hugo Chávez. Sieben Staaten Südamerikas werden nun von Präsidenten regiert, die links von der Mitte stehen und gern als Populisten bezeichnet werden. Darüber hinaus wurde in Nicaragua der Sandinist Daniel Ortega zum Präsidenten gewählt. In Peru und Mexiko scheiterten Kandidaten der Linken knapp und erkennen das Wahlergebnis nicht an. In Mexiko hat sich der ebenfalls knapp Unterlegene López Obrador als "Präsident" öffentlich "ins Amt" einführen lassen und eine Gegenregierung gebildet. Stabilität verheißt dies nicht.

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