Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 43/2006)

Sicherheitspolitik



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    Die Sicherheitspolitik eines Staates umfasst alle Maßnahmen, die zur Gefahrenabwehr von außen nötig sind. Bis zum Ende des Kalten Krieges war das Sicherheitsdenken stark durch die gegenseitige atomare Abschreckung zwischen den Systemblöcken geprägt. Nach dem Ende dieser Epoche setzte sich peu à peu ein erweiteterer Sicherheitsbegriff durch: Die Bedrohungsvorstellungen waren nun nicht mehr ausschließlich militärischer Natur, sondern auch andere Gefahren bestimmten zunehmend das Sicherheits- und damit auch das außenpolitische Denken.

    Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 trat die Bedrohung durch den internationalen Terrorismus ins Zentrum des sicherheitspolitischen Denkens. Daneben gibt es weitere Bedrohungsszenarien wie die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und deren Trägertechnologien; außerdem Organisierte Kriminalität, Ressourcenknappheit, Pandemien wie z.B. Aids und Umweltkatastrophen.

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