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Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ 49-50/2011)

Nach dem Ende der Sowjetunion



Als Michail Gorbatschow vor zwanzig Jahren als sowjetischer Präsident zurücktrat, hatte die Sowjetunion bereits aufgehört zu existieren. Die frühe postsowjetische Phase war gekennzeichnet von tiefen gesellschaftlichen Verwerfungen, die noch heute zu spüren sind. Dem schnellen Reichtum einiger "Oligarchen" steht die Sehnsucht nach geordneten Verhältnissen bei der Masse der Bevölkerung gegenüber. Bis heute wirkt die Sowjetära nach – in allen postsowjetischen Staaten. Perestroika und Glasnost, Schlagworte der Reformen Gorbatschows, erscheinen wie ferne Echos. Der im Westen als Lichtgestalt Verehrte gilt im heutigen Russland als Unperson.

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