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18.5.2006

Glossar

Hier finden Sie das Glossar zum Dossier "Kontraste - Auf den Spuren einer Diktatur".

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MfS-Kreisdienststelle

In der DDR gab es im Oktober 1989 211 Kreisdienststellen des MfS mit insgesamt rund 11.000 hauptamtliche Mitarbeitern. Die Kreisdienststellen hatten die jeweils auf ihr Territorium bezogene "politisch-operative Arbeit" zu leisten. Sie bildeten gleichsam das administrativ-organisatorische Fundament des MfS und waren für die Herrschaftssicherung der SED im Kreis verantwortlich. MfS-Chef Erich Mielke sagte zur Bedeutung der Kreisdienststellen in einem Referat: "Die KD sind ein entscheidendes Instrument zur Sicherung unseres Arbeiter und Bauern Staates, eine Basis der Macht. Von der erfolgreichen, willensstarken und aufopferungsvollen Arbeit der Angehörigen der KD, von der Qualität und Wirksamkeit ihrer politisch-operativen Arbeit, die sie für das gesamte MfS leisten, hängt sehr wesentlich ab, dass die politisch-operative Lage in unserer Republik auch weiterhin stabil bleibt."



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