30 Jahre Mauerfall Mehr erfahren
Dossier

Lange Wege der Deutschen Einheit



Die deutsche Einigung ist eine Erfolgsgeschichte. Dennoch hat der Systemumbruch von 1990 vor allem in Ostdeutschland zu teilweise schockartigen Umwälzungen in Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und persönlichen Lebensumständen geführt. Diese Veränderungen und deren längerfristige Folgen können von Betroffenen wie verantwortlich Handelnden nur mit hohem Aufwand, der Fähigkeit zur Anpassung und kreativer Energie bewältigt werden.

Deutschland nach der Einigung – das ist eine besondere Ausprägung einer "Risikogesellschaft": Zwar werden die Unwägbarkeiten und Risiken des Einigungsprozesses mit der Zeit kleiner und besser beherrschbar. Und auch die Menschen in Ost und West haben gelernt, mit Herausforderungen des Umbruchs besser und effizienter umzugehen. Aber das Risikomanagement der Einigung bleibt bis auf weiteres eine Daueraufgabe.

Mit den hier präsentierten Beiträgen zeichnen Wissenschaftler eines Sonderforschungsbereiches der Universitäten Jena und Halle die "langen Wege" der deutschen Einigung nach. Mehr als 60 Wissenschaftler erforschen die gesellschaftlichen Entwicklungen nach dem Systemumbruch. Vergleichend untersucht werden Erscheinungsformen des Elitenwandels, die Strukturprobleme des ost- und westdeutschen Arbeitsmarktes sowie bürgerschaftliches Engagement und Formen individueller Bewältigung von sozialem Wandel.

Aus der Mediathek

Lange Wege der Deutschen Einheit

Teil 1: Hauptstraße der Einheit



Lange Wege der Deutschen Einheit

Teil 2: Hauptstraße der Einheit



Lange Wege der Deutschen Einheit

Teil 4: Sichtweisen der Generationen


Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln