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16.7.2008

"Unsere Vision von 68, das ist der Überfall"

Interview mit der Künstlerin Magdalena Jetelová

Die Künstlerin und Bildhauerin Magdalena Jetelová erlebte 1968 nicht als Befreiung, sondern als Trauma. In unserem Video spricht sie über den kreativen Umgang der Künstler mit einem repressiven Regime, die Rolle der urbanen Land Art in der Prager Kunstszene und die Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen Ost und West.



Magdalena Jetelová wurde 1946 in Semily in der damaligen Tschechoslowakischen Republik geboren. Die Künstlerin und Bildhauerin erlebte 1968 nicht als Befreiung, sondern als Trauma. Der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes am 20. August 1968 beendete eine Zeit des Aufbruchs und der Öffnung. Die Folgejahre waren bleiern. 1985 entschloss sie sich schließlich, nach Deutschland zu flüchten. Heute lebt sie in München, Prag und Bergheim/Rheinland. In unserem Ausschnitt spricht sie über den kreativen Umgang der Künstler mit einem repressiven Regime, die Rolle der urbanen Land Art in der Prager Kunstszene und die Unterschiede in der Wahrnehmung zwischen Ost und West.

Länge: 4:38 min.
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