Dossier

Autonome Kunst in der DDR

Über zwanzig Jahre nach dem Ende der DDR ist kaum eine Kunstentwicklung - die offizielle wie die unabhängige Ausstellungskultur - so ausführlich und gründlich dokumentiert worden wie die des zweiten deutschen Staates. In der Öffentlichkeit besonders bekannt für die Schaffung von Freiräumen für Kunst außerhalb der staatlichen Strukturen ist die heute sehr erfolgreich und international operierende Galerie Eigen+Art.
Dieses Dossier zeigt, dass es eine Vielzahl sich autonom verstehender Kunstszenen in der DDR gab und die Eigen+Art nur ein Teil davon war. Dabei wird auch klar, dass diese autonomen Kunstszenen keine Horte künstlerischen Widerstands waren oder Orte der Einheit von Revolution, Kunst und Leben. Vielmehr müssen die offizielle Repräsentationskultur und die "alternative", "andere" oder "zweite" Kultur in der DDR "eng zusammen, als interferierendes Gleichzeitiges" (Uwe Kolbe) gedacht werden. Das Dossier widmet sich einigen wichtigen Ausstellungsräumen, Projekten und Initiativen sowie den Vermittlern und Protagonisten. Der Zeitraum beschränkt sich in erster Linie auf die Jahre 1970 bis 1990.
Das Dossier enthält allgemeine Essays zum Thema Autonome Kunst in der DDR und Artikel zu den einzelnen Orten, die in der autonomen Kunstszene der DDR eine Rolle gespielt haben. Einen besonders spannenden Einblick bieten die zahlreichen Fotos aus der Zeit, die die Vielfalt der Kunstszene in der DDR anschaulich dokumentieren.

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Volk - Kunst Wissenschaft geeint im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Werbung. Oktober 1945.
Bundesarchiv, Plak 100-050-001 / Grafiker: Därnke, John1. Bundeskonferenz des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands in Berlin. UBz: Bürgermeister Dr. Friedensburg begrüßt die Gäste im Namen der Stadt Berlin. 20. Mai 1947.Kunstausstellung Dresdner Künstler. 18.10.-15.11.1947.
Bundesarchiv, Plak 103-038-013 / Grafiker: o.Ang.„Durch Not und Niederbruch empor zu neuem Leben. Arbeite mit im Kulturbund“, 1948.
Bundesarchiv, Plak 100-050-006 / Grafiker: NaumannDDR-Plakat des ehem. Gesamtdeutschen Instituts, 1949.
Bundesarchiv, Plak 103-038-029 / Grafiker: CortýDie Akademie der Künste der DDR wurde am 24.3.1950 in der Deutschen Staatsoper Berlin mit einem Festakt feierlich eröffnet. Der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck berief die ersten ordentlichen Mitglieder in die Akademie und überreichte ihnen die Urkunden ihrer Mitgliedschaft. Ministerpräsident Otto Grotewohl hielt eine Festrede. UBz: Prof. Nagel empfängt von Präsident Pieck die Urkunde.Berlin: Blick auf die Akademie der Künste am Robert-Koch-Platz, 1950.
Bundesarchiv, Bild 183-S95094 / Fotograf: o.Ang.In einer würdigen Feierstunde wurde am 1. März 1953 in Dresden die 3. Deutsche Kunstausstellung eröffnet. Anschliessend besichtigten Mitglieder der Regierung die Ausstellung im wiederhergestellten Albertinum. UBz: (von links nach rechts) Prof. Gute, Sekretär des Verbandes der bildenden Künste, Prof. Nagel, Präsident der 3. Deutschen Kunstausstellung; Ministerpräsident Grotewohl, Minister Wandel und der Stellv. des Ministerpräsidenten Ulbricht besichtigen die Ausstellung. 
Bundesarchiv, Bild 183-18578-0001 / Fotograf: Höhne, Erich; Pohl, ErichAktion „Weis(s)ung“: Die „Mitarbeiter“ hatten sich vorgenommen, „einen kompletten Arbeitstag nachzuspielen. Geplant war, in diesen 8,75 Stunden eine leerstehende Fabrikhalle zu reinigen und zu weißen. Pausen mit Kulturprogramm waren eingeplant. Ansonsten bestand Redeverbot. (...) Es galt [jedoch], sich nicht allein gegen das Verbot zu empören, sondern es zu hintergehen ...“ (Jörg Herold) Von links nach rechts: Frank Berendt, 
Götz Lehmann, Gerd Harry Lybke, Thorsten Schilling, Thomas Wauer, Thomas Krüger, Jörg Herold, Foto: Uwe WalterEinladungskarte zur 1. Verleihung des „Prix de Jagot“, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 3. März 1984, Fotomontage: Peter OehlmannVerleihung des „Prix de Jagot“ für bildende Kunst, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 3. März 1984: Akos Novaky, Thorsten Schilling, Jens Pfuhler (v.l.n.r.), Foto: Matthias Hildebrand, Archiv Uta GrundmannDie Jury des „Prix de Jagot“: Andreas Müller, Thorsten Schilling, Jens Pfuhler, Judy Lybke (v.l.n.r.), Foto: Matthias Hildebrand, Archiv Uta GrundmannHartwig Ebersbach in der Inszenierung „Ichs Apokalyptus“, Monolog für Free Jazz Theater von Tohm di Roes, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 6. Mai 1983: u.a. mit Thomas Heyn, „Gruppe FINE“, „sing and mime compagnie“, „Gruppe 37,2“, Foto: Gunda Schulze, Archiv Uta GrundmannTohm di Roes in seiner Inszenierung „Ichs Apokalyptus“, Monolog für Free Jazz Theater – „Akustische Aspekte II“, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 6. Mai 1983: u.a. mit Thomas Heyn, „Gruppe FINE“, „sing and mime compagnie“, „Gruppe 37,2“, Foto: Peter Oehlmann„La Sarraz“ – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984 (Szene, Ablaufplan, Regie: L. Dammbeck; Tanz: Fine; Filme: Teile von „Hommage à La Sarraz“, eine Collage alter deutscher Heimfilme, 16mm Fassung der Videoaufzeichnung der Herakles-Proben; Kamera: Thomas Plenert; Regie/Schnitt: L. Dammbeck; Diamaterial: L. Dammbeck; Musik: Life Jazz Lothar Fiedler, Hansi Noack, Gottfried Rößler, Thomas Hertel; Aufbau/Kaschur/Malaktion: Olaf Wegewitz, Hans Hendrik Grimmling, L. Dammbeck; Projektion: Dietrich Oltmanns, Norbert Wagenbrett), Foto: Karin Plessing
1982 hatte Lutz Dammbeck mit der Arbeit am Herkakles-Konzept als Szenarium für einen Experimentalfilm begonnen; nach der Ablehnung durch die DEFA entwarf er es als Rauminszenierung und Mediencollage neu. Mit seinen auf der Grundlage dieses Konzeptes entwickelten multimedialen Inszenierungen „La Sarraz“, „Herakles“ und „Realfilm“ näherte sich Dammbeck der deutschen Vergangenheit und der politischen und sozialen Realität in der DDR. Er wandte sich „dem Thema Faschismus“ zu, weil er für seine Generation die Möglichkeit sah, „unbelastet und scheinbar naiv nach beunruhigenden Phänomenen zu fragen. Fragen zum Beispiel nach Ursachen für die Fazination des Nazismus, nach der Wirkung der von ihm geweckten Bilder und Emotionen, bis in die Gegenwart hinein“. (L. D.)Lesung von Adolf Endler, Jugendklubhaus „Arthur Hoffmann“, Leipzig, 5. Dezember 1989, Foto: Karin WieckhorstFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta Grundmann
Konzeptwand „Undsoweiterführung“, entstanden nach Gesprächen von Micha Brendel, Else Gabriel und Rainer Görß im März 1986 über die Weiterführung der Zeitschrift „usw“, Foto: Archiv riesa efauAusgabe des „Foto-Anschlages“ in der Galerie Eigen+Art, Leipzig, 1988: Bertram Kober, Gerd Harry Lybke, Herausgeber Karim Saab, Christiane Eisler, Tina Bara, Uwe Frauendorf, Karin Wieckhorst, Werner Lieberknecht (v.l.n.r.), Foto: Ernst GoldbergJohannes Jansen, „Der Bauch des Matrosen – Prost Neuland!“, 29. September – 22. Oktober 1989, Foto: Uwe FrauendorfLesung von Durs Grünbein zur Ausstellung „Zellinnendruck. Kunstzeitschriften und Künstlerbücher im Eigenverlag 1980–1989“, März 1990, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)Foto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta Grundmann

Orte autonomer Kunst in:

Fotogalerie

Ausstellungseröffnung von Carlfriedrich Claus in der Galerie Arkade, 1975: Klaus Werner, Carlfriedrich Claus, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseAusstellungseröffnung von Carlfriedrich Claus in der Galerie Arkade, 1975: Carlfriedrich Claus, Erich Arendt, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseAusstellung von Horst Bartnig in der Galerie Arkade, 1975/76, Foto: Horst Bartnig, Klaus-Werner-Archiv der Akademie der Künste, BerlinPerformance „Das schwarze Frühstück“ von Gregor-Torsten Schade (Kozik) anlässlich seiner Ausstellung in der Galerie Arkade, 1979, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WassePerformance „Das schwarze Frühstück“ von Gregor-Torsten Schade (Kozik) anlässlich seiner Ausstellung in der Galerie Arkade, 1979, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseHans-Hendrik Grimmling vor der Galerie Arkade anlässlich seiner Ausstellung, 1980, Foto: Ilona Ripke, Klaus-Werner-Archiv der Akademie der Künste, BerlinAusstellungseröffnung von Peter Herrmann in der Galerie Arkade, 1981: Bernd Kanter, Klaus Werner, Diether Schmidt, Peter Herrmann, Foto: Klaus-Werner-Archiv der Akademie der Künste, Berlin (Fotograf unbekannt)Foto: Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Kunstaktion im öffentlichen Raum, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Kunstaktion im öffentlichen Raum, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Konzert der Gruppe „Der Expander des Fortschritts“ (Uwe Baumgartner, Jörg Beilfuß, Eckehard Binas, Susanne Lehmann, Mario Persch, Dirk Plughaupt), Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Konzert der Gruppe „Der Expander des Fortschritts“, Publikum (in der Mitte Claudia „Wanda“ Reichardt), Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Konzert von „Die Strafe“, Via Lewandowsky, Rainer Görß, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß2. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1988: Eröffnungsaktion mit dem Geiger Philipp Beckert, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer GörßInstallation und Performance „In Aspik“ von Jana Milev, HfBK, „Nachtmär“-Kunstaktion, 1988, Foto: Ernst GoldbergThomas Krüger (links) und Thorsten Schilling bei einer Performance, 3. Frühlingssalon, HfBK, 1989, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer GörßEröffnungsaktion 3. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1989, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer GörßEröffnungsaktion 3. Frühlingssalon, HfBK, Brühlsche Terrasse, 1989, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer Görß„Midgard“, Diplom von Rainer Görß, HfBK, 28. Juni – 1. Juli 1989: Midgard-Heldenhalden und Schaltkreismythologien, Installationsansicht  „Der deutsche Wald“, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer GörßDiplom-Werkstatt von Rainer Görß, HfBK, 28. Juni – 1. Juli 1989: Midgard-Aktion mit Rainer Görß, „Frigitte Hodenhorst Mundschenk“, flake c. Lorenz, bo Müller, M. Baader Holst, Foto: Götz Schlötke, Archiv Rainer GörßDiplom von Rainer Görß, HfBK, 28. Juni – 1. Juli 1989: Diskussion mit den Professoren Johannes Heisig, Gerhard Kettner und Helmut Wagner, Foto: Holger Stark, Archiv Rainer GörßAktion „Wir weben unser Leichentuch“, 1976: Thomas Ranft und Gregor-Torsten Schade, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseAktion „Wir weben unser Leichentuch“, 1976: Thomas Ranft und Gregor-Torsten Schade, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseAktion „Wir weben unser Leichentuch“, 1976: Thomas Ranft und Gregor-Torsten Schade, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WassePleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Thomas Ranft, Klaus Werner, Werner Wittig, Gregor-Torsten Schade, Michael Morgner, Barbara Müller (Kagerer), Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WassePicknick, Pleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Herr Bösch, Wolfgang Leber, Peter Herrmann, Thomas Ranft, Klaus Werner, Rolf Händler, Michael Morgner, Frau Barthel, Wolfgang Biedermann, Gregor-Torsten Schade, Eberhard Göschel, Manfred Butzmann, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer Wasse„Leussow-Recycling“, Pleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Wolfgang Biedermann, Thomas Ranft, Michael Morgner, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer Wasse„Leussow-Recycling“, Pleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Wolfgang Biedermann, Thomas Ranft, Michael Morgner, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer Wasse„Leussow-Recycling“, Pleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Wolfgang Biedermann, Thomas Ranft, Michael Morgner, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WassePleinair Leussow, 17.–30. September 1977: Peter Herrmann, Manfred Butzmann, Wolfgang Leber, Claus Weidensdorfer, Eberhard Göschel und Werner Wittig, Foto: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek, Christian BorchertTeilnehmer des Pleinair Leussow, 17.–30. September 1977: u. a. Werner Wittig, Hans-Otto Schmidt, Wolfgang Leber, Manfred Butzmann, Peter Herrmann und Eberhard Göschel, Foto: SLUB Dresden/Deutsche Fotothek, Christian BorchertLesung Berliner Schriftsteller, Pleinair Gallentin, 21. September – 2. Oktober 1981: u.a. mit Eberhard Häfner, (?), Stefan Döring, Bert Papenfuß-Gorek, Sascha Anderson, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WassePleinair Gallentin, 21. September – 2. Oktober 1981: Auktion mit Klaus Werner, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseVorbereitung Filmaufnahme „M. überschreitet den See bei Gallentin“, Pleinair Gallentin, 21. September – 2. Oktober 1981: Rolf Staeck, Michael Morgner, Thomas Ranft, Klaus Werner, Henry Wolf, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer Wasse„M. überschreitet den See bei Gallentin“, Pleinair Gallentin, 21. September – 2. Oktober 1981: Michael Morgner, Foto: Lindenau-Museum Altenburg/Fotosammlung Ralf-Rainer WasseVor dem Eckhaus am Angerbrunnen, in dessen erster Etage die Wohnung von Dagmar und Klaus-Peter Peinzger zur Galerie umgestaltet worden war, 1980: Freunde von Manfred Zoller (hinten im Bild rechts) zeigen die Einladung zur Ausstellungseröffnung, Foto: Archiv Gabriele Stötzer  Telegramm Manfred Zollers an Egon Zimpel in Erfurt, der zur Ausstellungseröffnung die Laudatio sprach, 1980, Foto: Archiv Gabriele StötzerPlakat zur Ausstellung der Potsdamer Künstler Günter Wegner und Lothar Krone (wurde vom Rat der Stadt Erfurt entfernt), 13. Dezember 1980 – 3. Januar 1981, Archiv Gabriele StötzerAusstellungseröffnung Gustav Haase, 20. Februar 1981: Gabriele Stötzer, Gustav Haase und der Mitinitiator der Galerie Ulrich Gater (stehend v.l.n.r.), Foto: Archiv Gabriele StötzerInformation an die Staatssicherheit von Sascha Anderson alias IM David Menzer über die erste Einzelausstellung seines Freundes Ralf Kerbach in der „Galerie im Flur“, die 1981 zum Verbot der Ausstellung und zur „Liquidation“ der Galerie führte. Foto: Archiv Gabriele StötzerDie Räume der Galerie Eigen+Art seit Oktober 1985: Die Werkstatträume der ehemaligen Firma „Rohrer & Klinger“ im Erdgeschoss des Hinterhofgebäudes in der Fritz-Austel-Straße 31, Foto: Christian Günther, Archiv Uta GrundmannEröffnung der ersten Ausstellung in den Räumen in der Fritz-Austel-Straße, 25. Oktober 1985: Judy Lybke (Mitte), Foto: Karin WieckhorstJörg Herold beim Aufbau seiner Installation „Revolution im geschlossenen Raum oder Die dumme Jugend“, August 1986, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)26. September 1986: Wegen ihrer Übersiedlung nach Hamburg am Tag nach der Eröffnung wurde die geplante Ausstellung von Lutz Dammbeck und Karin Plessing abgesagt, Foto: © 2011 Matthias Hoch / VG Bild-Kunst BonnAktion zur Eröffnung der Ausstellung konzeptioneller Fotografie von Dietrich Oltmanns (rechts) mit  Matthias Baader Holst, 10. April 1987, Foto: Ernst GoldbergEröffnung der Ausstellung „kopfüber“ mit Rauminstallationen und konzeptioneller Fotografie: Thomas Florschuetz, Klaus Elle, Michael Brendel, Judy Lybke, Christoph Tannert (v.l.n.r.), 5. Juni 1987, Foto: Ernst GoldbergPerformance zur Eröffnung der Ausstellung „Baugrube II“ von Klaus Hähner-Springmühl (links), u.a. mit Gitte Hähner-Springmühl, Frank Raßbach, 13. Mai 1988, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)Aktion zur Eröffnung der Fotoausstellung „Protokoll-Strecken. Bilder aus dem gesellschaftlichen Leben“ von Peter Oehlmann und Jens Rötzsch, 2. September 1988, Foto: Archiv Uta Grundmann (Fotograf unbekannt)Fotoausstellung „Protokoll-Strecken. Bilder aus dem gesellschaftlichen Leben“ von Peter Oehlmann und Jens Rötzsch, September 1988: Nach der Räumung durch ein Einsatzkommando der Volkspolizei in der darauffolgenden Messewoche, Foto: Jens RötzschEinladung zur ersten Ausstellung in der Galerie am Körnerplatz 8, Entwurf: Jan Raue, Archiv Uta GrundmannArchiv Uta GrundmannArchiv Uta GrundmannArchiv Uta Grundmann

Videointerviews

"Man greift ein in alltägliche Prozesse""Ohne Angst gegen die Angst""Der Versuch, sich die größtmöglichen Freiräume zu schaffen""Autonom waren wir ganz sicher nicht""Ganz kurz ein Moment totaler Euphorie""Wir bewegten uns plötzlich im luftleeren Raum""Jetzt ist man verblüfft, wie gefährlich denen das erschien."
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