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Dossier

Geheimsache Ghettofilm



Die Filmaufnahmen im Warschauer Ghetto

1942 drehte ein deutsches Kamerateam Propagandaaufnahmen im Warschauer Ghetto – das Foto ist dem Filmmaterial entnommen. Die Regisseurin Yael Hersonski setzt sich in "Geheimsache Ghettofilm" mit den Aufnahmen filmisch auseinander. (© Bundesarchiv-Filmarchiv und Transit Film)


Im Mai 1942 dreht ein NS-Filmteam im Warschauer Ghetto. Daraus entsteht das Fragment "Ghetto": 60 Minuten Schwarz-Weiß-Aufnahmen, ein Rohschnitt ohne Ton. Mit ihrem Film "Geheimsache Ghettofilm" untersucht die israelische Regisseurin Yael Hersonski die verstörenden Bilder. Die bpb veröffentlicht hier ihren Film. Außerdem sprach bpb.de mit Hersonski über die Arbeit an ihrem Film sowie die Bedeutung von Archiven. Die Historikerin Anja Horstmann liefert eine ausführliche Analyse des Filmfragments "Ghetto". Ergänzend finden Sie eine detaillierte Transkription des Filmmaterials aus dem Warschauer Ghetto erstellt vom Bundesarchiv-Filmarchiv.

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