Dossier

Geheimsache Ghettofilm

Didaktisches Material

Der Film "Geheimsache Ghettofilm“ greift die Konstruktivität und Intentionalität von Propagandafilmen auf. Aspekte, die eine wichtige Rolle für die Urteils- und Medienkompetenz von Schülerinnen und Schülern spielen. (© Belfilms, Kamera: Itai Neeman and Yossi Aviram)


Der Dokumentarfilm "Geheimsache Ghettofilm" setzt sich mit Propaganda-Aufnahmen der Nationalsozialisten aus dem Warschauer Ghetto aus dem Jahr 1942 auseinander. Der Film problematisiert den Umgang mit Bildmaterial der Täter und zeigt, dass es unerlässlich ist, historische Filmquellen in ihrem historisch-politischen Zusammenhang zu betrachten. Zugleich wirft der Film auch medienethische Fragen auf. Die bpb hat deshalb ergänzend zum Dokumentarfilm didaktisches Material erstellt, das sich vor allem an Lerngruppen der Sekundarstufe II wendet. Das Material umfasst drei Module, die für je zwei Unterrichtseinheiten konzipiert sind. Hinzu kommt das Schauen des Dokumentarfilms (Länge: 1 Stunde, 30 Minuten). Die Module haben unterschiedliche thematische Schwerpunkte. Sie bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln im Unterricht verwendet werden. Jedes Modul enthält eine Unterrichtsskizze und Arbeitsmaterialien.

Freie Bildungsmaterialien

Global Open Educational Resources Lizenz: cc by/3.0/de (CC, Jonathas Mello)

Die didaktischen Materialien stehen Ihnen als freie Bildungsmaterialien zur Verfügung. Sie können diese als PDF oder als Open Document Text (.odt) herunterladen. Das odt-Format können Sie mit Microsoft Office nutzen. Ebenso mit der freien und kostenlosen Software Libre Office, die es für Mac, Windows und Linux gibt. Das Material steht unter der CC-Lizenz BY-NC-SA 3.0 DE. Das heißt, dass Sie die Texte der didaktischen Materialien – mit Ausnahme der Quellentexte – bearbeiten, verändern und erneut veröffentlichen bzw. an andere weitergeben dürfen. Voraussetzung dafür ist die Nennung der Quelle sowie die Weitergabe unter derselben Lizenz. Die Bedingung "NC - nicht kommerziell" erstreckt sich nicht auf staatlich anerkannte Schulen, die Schulgeld verlangen, auf Nachhilfeinstitute und vergleichbare Einrichtungen. Die Redaktion ist dankbar für Feedback aus der Praxis und nimmt gern weitere Unterrichtsvorschläge entgegen.

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