zurück 
16.9.2014

Haya-Lea Detinko - Wie ich Stalins Gulag überlebte

Wegen der Mitgliedschaft in einer zionistischen Vereinigung wurde Haya-Lea Detinko zu 20 Jahren Zwangsarbeit und Zwangsexil verurtelit. Erst 1961 kehrte sie mit ihrem Mann aus der Verbannung zurück.

Haya-Lea Detinko. Film in russischer Sprache mit deutschen Untertiteln. (© 2010 Bundeszentrale für politische Bildung und Centropa)

In diesem Film erzählt Haya-Lea Detinko ihre Lebensgeschichte und berichtet vom Schicksal ihrer Familie: Detinko war Mitglied in der zionistischen Jugendorganisation "Hashomer Hatzair" und wurde 1941 von sowjetischen Soldaten verhaftet und in ein Gulag-Gefangenenlager verschleppt. Ihre Familie wurde während eines Massakers im Sosyonski-Wald von deutschen Soldaten ermordet. Nur ihr Bruder Aron überlebte das Massaker. Nach zehn Jahren Zwangsarbeit wurde Haya-Lea nach Sibirien deportiert und lebte dort weitere zehn Jahre in der Verbannung. Dort lernte sie auch ihren Mann kennen, mit dem sie 1961 an seinen vormaligen Wohnort Leningrad gehen durfte.

Ausführliche Informationen über das Leben von Haya-Lea Detinko finden Sie hier
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln