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Berlin – geteilte Stadt

„Berlin“ – „Demokratisches Berlin“ – „West-Berlin“? An der Frage der Bezeichnung für die geteilte Stadt oder eine ihrer Stadthälften zeichneten sich über 40 Jahre ideologische und territoriale Grenzen ab. Am 3. Oktober 1990 ging dann nicht nur die DDR mit ihrer Hauptstadt unter, sondern auch dieses merkwürdiges Gebilde West-Berlin. Mit der Gründung der beiden deutschen Staaten endgültig zur Insellage verurteilt und unter den Alliierten nur halb selbstständig verwaltet, waren die drei Westsektoren des geteilten Berlins dennoch für 40 Jahre für vielen Menschen aus unterschiedlichsten Gründen ein Symbol für Freiheit. Dieser Schwerpunkt widmet sich der Geschichte Berlins im Kalten Krieg, dem lange einzigartigen Klima der (westlichen) Teilstadt und den Spezifika der Hauptstadt der DDR. Er beschreibt die gegenseitigen Abgrenzungen der Stadthälften aber auch ihre Verflechtungen miteinander, mit ihrem Umland und Westdeutschland in kultureller, politischer und finanzieller Hinsicht.

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