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Dossier

Bildung



Berufliche Bildung

Etwa 1,3 Millionen Auszubildende durchlaufen derzeit eine duale Berufsausbildung, in der praktisches Lernen im Betrieb durch Fachunterricht an der Berufsschule ergänzt wird. Dieses von Arbeitgebern, Gewerkschaften und Staat gemeinsam verantwortete Modell gilt als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und steht dabei ebenso für hohe Ausbildungsqualität wie eine im internationalen Vergleich geringe Jugendarbeitslosigkeit. Nicht zuletzt wird der dualen Ausbildung eine starke soziale Integrationskraft nachgesagt, denn mit ihrer hohen Praxisorientierung bietet sie traditionell auch jenen eine Chance, die die Schule früh verlassen. Daneben hat sich insbesondere für die Gesundheits-, Erziehungs- und Sozialberufe eine schulische Berufsausbildung in öffentlicher Verantwortung etabliert. Mehr...

Nach der Schule: Ausbildung, Übergangsbereich oder Studium?

Nach der Schule: Ausbildung, Übergangsbereich oder Studium?

Lange war die duale Berufsausbildung der am häufigsten eingeschlagene weiterführende Bildungsweg. Mittlerweile ist es das Studium.

Welchen Schulabschluss haben junge Menschen in Ausbildung, Übergangsbereich und Studium? (2016)

Welchen Schulabschluss haben junge Menschen in Ausbildung, Übergangsbereich und Studium?

An der schulischen Vorbildung lässt sich ablesen, welche Zugangschancen junge Menschen mit unterschiedlichen Schulabschlüssen haben.

Interaktive Grafik: Ausbildung, Übergangsbereich oder Studium? – Wie stark unterscheiden sich die Bundesländer? (2017)

Ausbildung, Übergangsbereich oder Studium? – Wie stark unterscheiden sich die Bundesländer?

Die verschiedenen Ausbildungswege, die junge Menschen nach der Schule beschreiten können, werden je nach Bundesland unterschiedlich stark frequentiert.

Nach der Schule: In welchen Bereichen der Berufsbildung kamen Jugendliche mit maximal Mittlerem Abschluss unter?

Nach der Schule: In welchen Bereichen der Berufsbildung kamen Jugendliche mit maximal Mittlerem Abschluss unter?

Im Gegensatz zum Gymnasium sind Haupt- und Realschulen explizit als Zubringer für die Berufsausbildung gedacht.

Wie viele junge Erwachsene haben keinen Berufsabschluss? (2016) Anteil der 25-34-Jährigen ohne Berufsabschluss, nach Bundesländern

Wie viele junge Erwachsene haben keinen Berufsabschluss?

Wer keine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen kann, trägt heute ein hohes Risiko von Arbeitslosigkeit oder prekären Beschäftigungsverhältnissen betroffen zu sein.

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1975-2016)

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1975-2016)

Das Risiko arbeitslos zu werden, ist vom Bildungsniveau abhängig. Für Geringqualifizierte hat sich die Arbeitsmarktsituation seit den 1970er Jahren drastisch verschlechtert.

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1990-2016)

Wie stark schützen die Bildungsabschlüsse vor Arbeitslosigkeit? (1990-2016)

Je höher das Bildungsniveau, umso niedriger die Arbeitslosenquote. Das gilt in Ost- und Westdeutschland gleichermaßen.

Ausbildungsplatzangebot und Ausbildungsbetriebsquote in Deutschland, 2000–2015

Wie hat sich die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt entwickelt?

Wer eine duale Ausbildung aufnehmen möchte, muss einen Ausbildungsplatz in einem Betrieb finden. Die Zahl der verfügbaren Ausbildungsplätze hängt jedoch von der Wirtschaftslage ab.

Wie haben sich die Bildungschancen verschiedener sozialer Klassen entwickelt?

Wie haben sich die Bildungschancen verschiedener sozialer Klassen entwickelt?

Seit Mitte der 1960er Jahre hat sich die Zahl der Studienberechtigten und Studierenden vervielfacht, die Bildungsbeteiligung der verschiedenen sozialen Klassen hat sich jedoch kaum verändert.

Verteilung der Neuzugänge auf die drei Sektoren des Berufsbildungssystems 2012 nach schulischer Vorbildung und Staatsangehörigkeit

Wie unterscheidet sich die Ausbildungsteilhabe zwischen jungen Menschen deutscher und nicht-deutscher Herkunft?

Ausbildungsinteressierte ohne deutsche Staatsangehörigkeit ("Ausländer") haben beim Zugang zur Berufsausbildung erheblich schlechtere Chancen als jene mit deutschem Pass.

Aus der Mediathek

"Die Ausbildung soll ja gerade eine Reife herstellen"

Ein Interview mit Prof. Dr. Stefan Sell


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