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10.9.2018

Nach der Schule: In welchen Bereichen der Berufsbildung kamen Jugendliche mit maximal Mittlerem Abschluss unter?

Im Gegensatz zum Gymnasium, das zumindest traditionell eine studienvorbereitende Funktion hat, sind Haupt- und Realschulen explizit als Zubringer für die Berufsausbildung gedacht.

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Nach der Schule: In welchen Bereichen der Berufsbildung kamen Jugendliche mit maximal Mittlerem Abschluss unter? (PDF-Icon Grafik zum Download) (© bpb, WZB)


Wer die Schule jedoch ohne Abschluss verlässt, hat im Berufsbildungssystem schlechte Karten. Nur etwa 30 Prozent der Schulabgängerinnen und -abgänger ohne Hauptschulabschluss schafften auf Anhieb den Sprung in eine vollqualifizierende schulische oder duale Ausbildung, mehr als 70 Prozent landeten erst einmal in einer berufsvorbereitenden Qualifizierung im Übergangsbereich. Doch auch mit einem Schulabschluss ist ein erfolgreicher Übergang in Ausbildung keineswegs mehr garantiert. Dies gilt insbesondere für Schulabgängerinnen und -abgänger mit Hauptschulabschluss, von denen sich gut 43 Prozent ebenfalls mit einer berufsvorbereitenden Maßnahme im Übergangsbereich begnügen mussten. Am besten stehen die Absolventinnen und Absolventen mit mittlerem Schulabschluss da: fast 84 Prozent von ihnen konnten nach der Schule ohne weitere Zwischenstopps eine duale oder eine schulische Ausbildung beginnen. Doch auch in dieser Gruppe nahmen immerhin noch gut 16 Prozent zunächst mit einer Qualifizierungsmaßnahme im Übergangsbereich Vorlieb.
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