zurück 
10.10.2012

Unerwünschtes Wissen

Wikipedia und Zensur

Nicht überall und nicht für alle sind die Inhalte der freien Enzyklopädie tatsächlich frei verfügbar. Als internationale Plattform ist sie in Ländern wie China oder Saudi-Arabien von Zensur betroffen. In anderen Fällen greift sie hingegen zur Selbstzensur.

Zensur ist nicht nur bei der chinesischen Wikipedia ein Problem (Screenshot der Hauptseite der chin. Wikipedia vom 6.12.2012) (© zh.wikipedia.org)


Eigentlich gibt es kein Projekt, das weniger von Zensur betroffen sollte als die Wikipedia: Eine Website, die sich der emotionslosen Auflistung etablierter Fakten verschreibt: Eine frei zugängliche Wissensressource für alle - auf die Richter genauso zugreifen wie wissbergierige Schüler. Zudem: Wer würde eine Website bekämpfen, die monatlich über 400 Millionen Leser findet und deren Abschaltung eine Lücke in den Alltag der jüngeren Generation reißen würde? Der Aufschrei könnte die Zensoren aus dem Amt jagen.

Eigentlich gibt es kein Projekt, das mehr von der Zensur betroffen sein sollte als die Wikipedia: Ein Projekt, das von seinen Servern in Amerika versucht, den Menschen die Welt zu erklären. Eine Website, die jedermann - ob Universitätsprofessor, Staatsfeind oder vielleicht sogar beides gleichzeitig - Texte ohne vorherige Kontrolle veröffentlichen lässt. Texte, die die Realität prägen. Eine Plattform, auf der Aufklärung offensiv betrieben wird – ob sexuell, politisch oder philosophisch. Eine Wissensressource, in der man die Zubereitung von Molotov-Cocktails genauso nachschlagen kann wie Tausende von Anlässen, sie zu werfen. Ein Eintrag in Wikipedia kann Existenzen vernichten, Karrieren beenden.

So könnte der Blick auf Kontrolle und Einfluss der Wikipedia aussehen. Wie so oft aber, liegt die Wahrheit zwischen diesen Extremen. Wikipedia ist mit seinen mehr als 250 Sprachausgaben eines der internationalsten Angebote im Netz und auch eines der zehn meist besuchten, belegt die Nutzungsstatistik des Onlinedienstes Alexa. Mit seinen insgesamt 23 Millionen Artikeln erreicht die Enzyklopädie laut dem Marktforschungsunternehmen ComScore jeden Monat über 450 Millionen Internetsurfer. Hinzu kommen zahllose Leser, die Wikipedia auf Umwegen konsumieren, weil auch Journalisten, Blogger und sogar Richter Wikipedia nutzen, um sich zu informieren. Durch diesen Einfluss darauf, was Menschen denken, muss Wikipedia zwangsläufig an vielen Stellen anecken – und tut es auch.

Staatliche Zensur



Die erste Begegnung mit dieser Realität hatte Wikipedia im Jahre 2004. Drei Jahre nach Gründung – als die westliche Presse voll des Lobes für das Freiwilligen-Projekt war – wurde die Wikipedia in der Volksrepublik China gesperrt. Offenbar hatte die aus Sicht der Wikipedianer neutrale Schilderung der Ereignisse um den Platz des Himmlischen Friedens, über Tibet und Taiwan die Machthaber in Peking nicht überzeugt. Zuerst verschwand die Enzyklopädie nur für ein paar Tage aus dem chinesischen Netz, später wurde die Wikipedia häufiger und für längere Zeit gesperrt. Mal waren nur die chinesische Version, mal alle Sprachversionen betroffen.

Spätestens seit 2008 hat sich die Lage jedoch dauerhaft geändert: Im Rahmen der olympischen Spiele lockerte Peking die Internetzensur wesentlich und entließ mehrere westliche Seiten aus der Totalblockade. Die Wikimedia Foundation hatte sich zu einer Annäherung statt Konfrontation entschieden: Wikimedia-Gründer Jimmy Wales suchte den Kontakt zur chinesischen Regierung, sogar Ministerpräsident Wen Jiabao traf sich mit dem Amerikaner. Obwohl keine Vereinbarungen getroffen wurden, entspannte sich das Verhältnis in der Folge.

Das heißt jedoch nicht, dass Wikipedia in China heute frei von Restriktionen wäre. Die chinesische Zensur arbeitet lediglich genauer. Statt die gesamte Enzyklopädie zu sperren, filtert die "Große Firewall von China“ nur noch bestimmte Inhalte und lässt den Rest passieren. "Wikipedia wird normal behandelt, das heißt, es besteht weiterhin eine Stichwortsperrung, diese gilt aber für alle Datenflüsse, die über die chinesische Grenze fließen“, erklärt Ting Chen, Vorsitzender des Stiftungsrates der Wikimedia Foundation. Das heißt: Die Chinesen können in der Wikipedia zwar lesen, wer den neusten Oscar gewonnen hat oder wie man einen Verbrennungsmotor konstruiert. Suchen sie jedoch nach Informationen über bekannte Regimekritiker oder umstrittene Themen wie Tibet, landen sie auf einer Sperrseite.

Auch in anderen Staaten landet Wikipedia immer wieder auf den Sperrlisten. So blockierte Saudi-Arabien den Zugang zu Wikipedia im Jahr 2006 komplett. In Thailand landete hingegen 2008 der Artikel über König Bhumibol Adulyadej auf dem Index, nachdem dort beleidigende Inhalte aufgetaucht waren. Im Jahr 2012 wurde bekannt, dass die usbekische Ausgabe der Wikipedia in Usbekistan blockiert wird. Grund: unbekannt. Die Zensoren erklären selten ihr Vorgehen gegenüber der Öffentlichkeit.

Die Wikimedia Foundation scheut grundsätzlicher eher die offene Konfrontation mit autoritären Regimen: "Im Allgemeinen begrüßen wir jede Anstrengung, um das Internet frei von Informationszensur zu halten“, sagt Chen. Doch das sei nicht die Haupt-Aufgabe der Stiftung. "Die Foundation sieht im Moment aber keine Kapazität, in Länder außerhalb der USA politische Aktion oder Lobby zu betreiben“, sagt Chen. Innerhalb der USA sieht es jedoch anders aus: Als der umstrittenen "Stop Online Piracy Act“ die Haftungsregeln in den USA neu regeln sollte, sah die Wikimedia Foundation ihr Projekt gefährdet. Die Community entschied sich schließlich für einen eintägigen Streik, in dem die englische Wikipedia ihre Pforten schloss. Das Gesetzesvorhaben ist seitdem auf die lange Bank geschoben.

In einem ganz anderen Fall sah sich Wikipedia zum Handeln gezwungen. Im Dezember 2008 bemerkten Wikipedia-Autoren in Großbritannien plötzlich merkwürdige Effekte: Sie konnten sich nicht mehr einloggen oder Artikel schreiben. Der Grund dafür kam erst kurze Zeit später heraus: Die britische Internet Watch Foundation (IWF), die im Auftrag Regierung und Internet-Providern handelt, hatte die Wikipedia unter Kinderporno-Verdacht gestellt. Grund: Das in der Wikipedia abgebildete Coverbild des Scorpions-Albums "Virgin Killers“ aus dem Jahre 1976 zeigt ein nacktes 10-jähriges Mädchen.

Eigentlich sollte die britische Kinderporno-Sperre treffsicher kinderpornographische Inhalte blockieren. Werden illegale Inhalte gemeldet, leiten britische Provider alle Inhalte der entsprechenden Domain über einen Filterserver, der dann zielgenau nur die beanstandeten Inhalte aus den Seiten herausfiltern soll. In Kombination mit den Editier-Mechanismen der Wikipedia zeigte sich jedoch ein fataler Effekt: Weil fast alle Anfragen aus Großbritannien durch die IWF umgeleitet wurden, konnten die Wikipedia-Server die Autoren nicht mehr identifizieren und wiesen sie daher ab. Der Konflikt zeigte eindrucksvoll die Macht der Wikipedia in der öffentlichen Meinung. Wikipedia-Autoren lehnten die Löschung des Bildes ab, weil es sich um ein Zeitdokument handele. Die Internet Watch Foundation bestand hingegen darauf, dass es sich um ein nach britischem Recht illegales Bild handele. Nach kurzem öffentlichen Kräftemessen – die Wikimedia Foundation beschuldigte die Briten gar der Zensur – gaben diese nach: Nach zwei Tagen war die Wikipedia wieder entsperrt.

Einfluss statt Blockade



Doch warum sollte man die Wikipedia blockieren, wenn man ihre Inhalte ohne Probleme ändern kann? Durch ihren offenen Charakter ist Wikipedia anfällig für Einflussnahmen aller Art. Groß ist die Verlockung derer, über die in Wikipedia geschrieben wird, ihr eigenes Image oder das ihres Arbeitgebers oder Auftraggebers aufzupolieren. Über sich oder seine Firma zu schreiben, ist nicht prinzipiell verboten, aber verpönt. Bedingung für eine solche Selbstdarstellung ist, dass der Betreffende mit offenen Karten spielt und seine Identität offen legt.

Im Prinzip kann sich jeder unangemeldet und anonym an der Wikipedia beteiligen: In den Versionsgeschichten der Artikel wird lediglich jede Änderung samt IP-Adresse des Autoren festgehalten. Diese Nummerncodes sind jedoch manchmal verräterisch. So hat der amerikanische Programmierer Virgil Griffith im Jahr 2007 den WikiScanner veröffentlicht, der die Versionsgeschichte eines Artikels nach Hinweisen auf die Autoren durchsuchte und auflistete, aus welchen Firmennetzwerken die Änderungen stammten.

So kam zum Beispiel heraus, dass von einem Computer des US-Geheimdienstes NSA einige Details über Abhörprogramme entfernt wurden. Ein Mitarbeiter von Ebay löschte gar den kompletten Artikel über seinen Arbeitgeber. Und ein Angestellter der Münchner Stadtwerke entfernte Angaben über die Standorte der Leitzentralen der Münchener U-Bahn – aus Sicherheitsbedenken. Doch die wenigsten dieser Änderungen überleben mehr als einige Stunden. Begründungslose Löschungen von anonymen Nutzern werden von Wikipedia-Autoren selten geduldet.

Um viele Konflikte erst gar nicht entstehen zu lassen, hat Wikipedia einige Grundregeln. Eine davon lautet: Autoren dürfen nur etablierte Quellen verwenden . Eine andere Regel: Keine Theoriefindung. Wikipedia will nicht der Ort sein, an dem Fakten zuerst stehen oder an dem beispielsweise Korruptionsskandale aufgedeckt werden. Diese Arbeit überlässt die Enzyklopädie den klassischen Medien und den Ermittlungsbehörden. Ein weiterer Grundstein der Wikipedia ist der neutrale Standpunkt : Wikipedia-Artikel dürfen nicht parteiisch formuliert sein. Wenn die Fakten nicht eindeutig sind, werden verschiedene Standpunkte und Interpretationen gleichberechtigt gegenübergestellt. Daneben gibt es teilweise rigide Relevanz-Anforderungen, die verhindern sollen, dass sich Wikipedia im Trivialen verliert. Plumpe Manipulationen von einzelnen PR-Mitarbeitern fallen schnell auf, weil sie diesen Regeln nicht folgen.

Jagd auf Manipulatoren



Doch nicht immer sind die Manipulatoren einfach zu entdecken. Wer einen Account bei dem Projekt anlegt, kann zum Beispiel seine IP-Adresse verbergen. Dies machen sich manche Firmen zu Nutze. So zeichneten britische Journalisten Ende 2011 ein Verkaufsgespräch der PR-Firma Bell Pottinger auf, indem die PR-Spezialisten erklärten, wie sie mit mehreren Accounts die Wikipedia-Einträge ihrer Klienten bearbeiteten. Nach dieser Enthüllung spürten Wikipedia-Aktivisten den Aktivitäten der verdächtigen Accounts nach und konnten tatsächlich Änderungen in den Artikeln über die Klienten der PR-Firma nachweisen: Kritik wurde gelöscht, positive Informationen prominent hervorgehoben.

Bell Pottinger gab die Änderungen zu, betonte in einer Stellungnahme aber, nichts Illegales getan zu haben und keine falschen Fakten in die Wikipedia eingestellt zu haben. Doch Wikimedia-Gründer Jimmy Wales verurteilte das Editieren unter falscher Flagge scharf: "Ich bin erstaunt über die ethische Blindheit der Reaktion der Firma.“ Mit den verborgenen Aktivitäten, habe die PR-Firma nicht nur sich, sondern auch seinen Klienten geschadet.

Normalerweise lösen Wikipedia-Autoren Konflikte auf der Diskussionsseite eines Artikels. Wie effektiv das funktioniert, hängt von der Popularität des Themas ab. Wenn sich nur zwei Wikipedia-Autoren für ein Thema interessieren, müssen die unter sich auf einen Konsens einigen. Die Theorie: Wenn alle Seiten an einem Artikel zusammenarbeiten, wird am Ende ein Ergebnis stehen, das alle Beteiligten zufrieden stellt. Wenn jedoch verschiedene Autoren heimlich zusammenarbeiten, funktioniert das System nicht mehr.

Es gibt sogar regelrechte Anleitungen den Wikipedia-Qualitätsprozess zu unterlaufen. So veröffentlichte die pro-palästinensische Organisation "Electronic Intifada“ (mit Sitz in den USA) im Frühjahr 2008 E-Mails des ebenfalls in den USA ansässigen "Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America (CAMERA). Darin wurden Freiwillige gesucht, die die Artikel in der Wikipedia israelfreundlicher gestalten sollten. "Nachdem ihr Euren Account angelegt habt, solltet ihr eine Weile vermeiden, in israelbezogenen Artikeln zu arbeiten. Ihr solltet mehr Änderungen an nicht israel-bezogenen Artikeln vornehmen “, heißt es dort. So sollte den anderen Wikipedia-Autoren vorgetäuscht werden, dass die CAMERA-Mitglieder allein die Qualität der Wikipedia im Blick hätten. In Wahrheit hätten sie sich jedoch im Hintergrund abgestimmt, um ihre Ziele auf der Wissensplattform durchzusetzen.

Für solche Fälle kennt die Wikipedia-Community Schiedsgerichtverfahren, die einem komplexen Regelgerüst folgen und die verglichen mit dem schnellen Editierprozess äußerst langwierig und für die Beteiligten sehr frustrierend sind. Freiwillige Schiedsrichter analysieren dort jede umstrittene Änderung haarklein und entscheiden, ob eine Seite in einem Konflikt gegen die Grundsätze der Wikipedia verstoßen hat. Nach dem Streitfall um CAMERA wurden ein Wikipedia-Autor auf Lebenszeit gesperrt, zwei weitere für ein Jahr.

Die schärfste Waffe der Wikipedianer ist das Checkuser-Verfahren, bei dem die Benutzerdatenbank der Wikipedia nach Hinweisen auf Doppelaccounts untersucht wird. Solche "Sockenpuppen“ werden häufig eingesetzt, um Wikipedia-Diskussionen zu manipulieren und einen Konsens in einer bestimmten Streitfrage vorzutäuschen. Nur in absoluten Ausnahmefällen darf ein bestimmter Nutzer auf die Benutzerdatenbank zugreifen, um solche Verstöße aufzudecken. Die Enttarnung eines Pseudonyms eines Wikipedia-Nutzers ist normalerweise ein Tabu, für das man selbst vom Projekt ausgeschlossen werden kann.

Kampf mit der Selbstzensur



Wer in der Wikipedia-Gemeinschaft gut verankert ist, kann durchaus Inhalte aus der Wikipedia heraushalten. Als der Journalist David Rohde im Jahr 2008 von den Taliban entführt wurde, hatten die US-Medien mit einer kollektiven Nachrichtensperre reagiert, um den Reporter der New York Times nicht zu gefährden. Projekt-Mitgründer Jimmy Wales setzte diese Nachrichtenblockade auch in der Wikipedia durch, indem er andere Mitarbeiter zur Löschung der Meldung brachte.(Quelle: heise.de) Jimmy Wales sorgt mit seiner teilweise hemdsärmeligen Herangehensweise bei Wikipedianern immer wieder für Konflikte. Wenn er beispielsweise die eigene Biographie zu ändern versucht oder seine Konflikte mit seinem ehemaligen Partner Larry Sanger austrägt, wird dies auf zahlreichen Diskussionsseiten und der hauseigenen Informationsdienst "Signpost“ thematisiert. Bei der Nachrichtensperre zu David Rohde konnte er sich aber auf die Solidarität der Wikipedia-Autoren verlassen.

Doch im Jahr 2010 erfuhr auch er die Grenzen seiner Überzeugungskraft. Nachdem der konservative US-Fernsehsender Fox News Wikipedia wegen vermeintlich pornografischen Bildern kritisiert hatte, versuchte Wales mit einigen Mitstreitern im Eilverfahren 400 allzu freizügige Bilder zu entfernen. Die Wikipedia-Community reagierte jedoch allergisch auf diese eigenmächtige Aktion. Um die Autoren zu beruhigen, gab Wales schließlich einige Privilegien ab.

Was muss die Wikipedia zeigen und was kann sie zeigen? Diese Frage ist seit dem Porno-Streit wieder verschärft aufgebrochen worden. Um ihre Mission zu erfüllen, das Wissen weltweit zu verbreiten, engagiert sich die Wikimedia Foundation nun vermehrt in Entwicklungsländern. Die US-Stiftung befürchtet aber, dass allzu freizügige Inhalte hier dem Projekt eher schaden könnten. Denn die Wikipedia zeigt nicht nur Motive, die man im Aufklärungs-Kapitel von Biologie-Büchern finden würde, sondern zeigt auch sehr plastisch Intimpiercings oder Gewaltmotive. Auch vor religiös brisanten Inhalten schreckt die Wikipedia-Community nicht zurück: So sind hier historische Abbildungen des Propheten Mohammed genauso zu finden wie die umstrittenen Islam-Karikaturen der dänischen Tageszeitung Jyllands-Posten, die in der arabischen Welt zu gewalttätigen Ausschreitungen geführt hatten.

"Wir glauben, die Meinungen und Vorlieben der Wikipedia-Leser sind so legitim wie unsere - sie absichtlich zu provozieren ist deshalb nicht OK", schrieb Ting Chen im Oktober 2011. Als vermeintliche Kompromisslösung hatte der Stiftungsrat einen Filter für "kontroverse Inhalte“ vorgeschlagen, mit dem Leser anstößige Bilder blockieren könnten. Doch ohne die Mitwirkung der Wikipedia-Community kann das nicht funktionieren. Der erste Vorstoß wurde von den Wikipedianern mit einer für die Stiftung überraschenden Schärfe zurückgewiesen. Im Juli 2012 ließ die Wikimedia Foundation die Pläne endgültig fallen.

Ob Politik, Pornografie-Vorwürfe oder persönliche Konflikte – Wikipedia wird also auf absehbare Zeit weiterhin Anstoß erregen. Unerwünschtes Weltwissen? Was erwünscht oder nicht erwünscht ist, wollen sich die Wikipedianer von niemandem vorschreiben lassen.
Creative Commons License

Dieser Text ist unter der Creative Commons Lizenz veröffentlicht. by-nc-nd/3.0/ Der Name des Autors/Rechteinhabers soll wie folgt genannt werden: by-nc-nd/3.0/
Autor: Torsten Kleinz für bpb.de
Urheberrechtliche Angaben zu Bildern / Grafiken / Videos finden sich direkt bei den Abbildungen.

Torsten Kleinz

freier Journalist mit den Schwerpunkten Internetkultur, Wirtschaft und Verbraucherthemen

Torsten Kleinz

ist freier Journalist mit den Schwerpunkten Internetkultur, Wirtschaft und Verbraucherthemen. Seit der Gründung der Wikipedia berichtet er regelmäßig über die Entwicklungen und Diskussionen der Online-Enzyklopädie. kleinz.net


Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln