Dossier

Willkommen auf Deutsch

DOK macht Schule

Wie reagieren Menschen, wenn in ihrer Nachbarschaft Asylsuchende untergebracht werden? Der Film "Willkommen auf Deutsch" geht diesem Thema nach und beschäftigt sich mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der Asyl- und Flüchtlingspolitik. Im Zentrum der Dokumentation stehen die vielzitierte "Willkommenskultur" und die Frage nach der Offenheit gegenüber Migrantinnen und Migranten in Deutschland.

Die Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler beobachten 2013 und 2014 zwei kleine Gemeinden in Niedersachsen, in denen Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Sie erleben, wie sich Bürgerinitiativen gründen, die sich angesichts der neuen Nachbarn um das Wohl ihrer Kinder und den Verkaufswert ihrer Eigenheime sorgen. Sie lernen aber auch Menschen kennen, die sich ohne Wenn und Aber für die Flüchtlinge einsetzen. Für die Asylsuchenden selbst ist die Ankunft in Deutschland zwar oft das Ende einer jahrelangen Odyssee, doch viele Probleme dämpfen ihre Erwartungen an die neue Heimat.

(© 2014 Brown Sugar Films)


Dauer: 90 Minuten
Altersempfehlung: ab 14 Jahren, Klassenstufen: ab 9. Klasse
Themen: Asyl, Integration, Flüchtlinge, Rassismus, Fremde Kulturen, kulturelle Identität, Heimat, Vorurteile
Unterrichtsfächer: Gemeinschaftskunde/Sozialkunde, Politik, Geschichte, Philosophie, Ethik/Religion

Video-Icon English Version

Die Texte dieses Online-Dossiers basieren auf dem PDF-Icon Filmheft zu "Willkommen auf Deutsch", welches im März 2015 von der bpb und der DOK Leipzig herausgegeben wurde. Soweit möglich, wurden Zahlen und Fakten ergänzt und aktualisiert.

Herunterladen

Die Mitwirkenden

Die 21-jährige Larisa ist mit ihrer Mutter und ihren fünf jüngeren Geschwistern aus Tschetschenien nach Deutschland gekommen, um Asyl zu beantragen.Der Leiter des Fachbereichs Soziales beim Landkreis Harburg ist zuständig für die Unterbringung von Asylbewerbern.Die 80-jährige Rentnerin aus Tespe kümmert sich ehrenamtlich um Larisas Familie.Herbert Prahm bei einer VersammlungRroke kommt ursprünglich aus Albanien und wurde anfangs in Appel untergebracht. Er hat mittlerweile ein dauerhaftes Aufenthaltsrecht in Deutschland, weil seine deutsche Freundin ihn geheiratet hat. Die beiden leben glücklich zusammen und versuchen, sich ein eigenes Leben aufzubauen.
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln