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17.6.2011

Alle Teams im Überblick

Welches Team hat die besten Chancen auf den WM-Titel? Wer ist für eine Überraschung gut? Verschaffen Sie sich einen Überblick.

GRUPPE A



(© AP)


Deutschland


Der Gastgeber ist zugleich der große Favorit des Turniers. Zweimal in Folge gewann Deutschland zuletzt die Weltmeisterschaft – 2007 sogar ohne Niederlage oder Gegentor. Bundestrainerin Silvia Neid kann bei der Mission Titelverteidigung auf Routiniers wie die 33-jährige Rekordnationalspielerin Birgit Prinz vertrauen, aber auch junge Talente zum Einsatz bringen. (Bild: AP)

(© AP)


Kanada


Ohne Gegentor gewann die kanadische Frauenauswahl 2010 die Nordamerika-Meisterschaft. Keine leichte Aufgabe für die deutschen Spielerinnen, die schon im Eröffnungsspiel der WM auf das Ensemble um Torjägerin Christine Sinclair treffen. (Bild: AP)

(© AP)


Nigeria


Auf ihrem Heimatkontinent sind die Nigerianerinnen beinahe unschlagbar: Bisher gingen sechs von sieben Afrika-Meisterschaften an die "Super Falcons." Doch bei Weltmeisterschaften hatte das offensivstarke Team stets Probleme sein Potential zu entfalten. Nur einmal gelang es ihm die Gruppenphase zu überstehen und ins Viertelfinale einzuziehen. (Bild: AP)

(© AP)


Frankreich


Zum zweiten Mal nach 2003 hat sich die französische Nationalmannschaft für die WM-Endrunde qualifiziert. Dabei treten "Les Bleues" mit zehn Spielerinnen des aktuellen Champions-League-Siegers Olympique Lyon an, zu denen auch die französische Nachwuchshoffnung Eugénie Le Sommer zählt. (Bild: AP)

GRUPPE B



(© AP)


Japan


Als einzige asiatische Mannschaft hat Japan an allen Frauenfußball Weltmeisterschaften teilgenommen. Große Erfolge konnte die Mannschaft um Trainer Norio Sasaki dabei allerdings nicht erringen. So verbuchten die Frauen aus Japan nur drei Siege in insgesamt 16 WM-Spielen. Mit Kozue Ando steht eine Spielerin im Aufgebot, die sich in Deutschland bestens auskennt, sie spielt seit Anfang 2010 beim FCR 2001 Duisburg. (Bild: AP)

(© AP)


Neuseeland


Nach problemloser Qualifikation mit fünf siegreichen Spielen in der Ozeanien-Gruppe hat sich Neuseeland ohne Niederlagen für die Frauenfußball-WM in Deutschland qualifiziert. Bei ihrer dritten WM wollen die Neuseeländerinnen jetzt ihre ersten WM-Punkte erringen. Möglich machen sollen das vor allem Hayley Moorwood, die Spielführerin spielt in bei den Ottawa Furys, und die Abwehrspielerin Ali Riley, die in der amerikanischen Frauenliga zum 'Rookie of the Year' also zur besten neuen Spielerin gewählt wurde. (Bild: AP)

(© AP)


Mexiko


Nach ihrem historischen Sieg gegen die USA im CONCACAF-Qualifikationsturnier planen die Mexikanerinnen fest den Einzug in die zweite Runde des Turniers. Betreut wird die Mannschaft vom ehemaligen Nationalspieler Leonardo Cuéllar. Er setzt auf seine erfahrenste Stürmerin, die 33jährige Maribel Domínguez, die allein für sechs Tore in der Qualifikation verantwortlich war. Die WM in Deutschland ist erst der zweite Weltmeisterschaftsauftritt des mexikanischen Teams. Bei ihrer bislang einzigen Turnierteilnahme 1999 in den USA konnte die Mannschaft keinen Sieg erringen. (Bild: AP)

(© AP)


England


Das englische Team möchte an den zweiten Platz bei der Europameisteranschaft 2009 anknüpfen. Dabei setzt die Mannschaft um Nationaltrainerin Hope Powell auf eine Mischung von erfahrenen Spielerinnen und starken Neuzugängen. Die seit 10 Spielen ungeschlagenen Engländerinnen haben mit Kelly Smith eine torgefährliche Stürmerin im Aufgebot, die in fast 100 Länderspielen 42 Tore schoss. (Bild: AP)

GRUPPE C




USA


Trotz einer holprigen Qualifikation gelten die Olympiasiegerinnen aus den USA als Topfavorit. Seit Jahren führen die "US-Girls" um Torjägerin Abby Wambach die Weltrangliste an. Ihre schwedische Trainerin Pia Sundhage hat den dritten WM-Titel fest im Blick. (Bild: AP)

(© AP)


Nordkorea


Der dreifache Asienmeister aus Nordkorea gilt als Geheimfavorit. Zwar muss der Trainer Kim Kwang Min auf einige Routiniers der vergangen Jahre verzichten, doch dank einer intensiven Nachwuchsarbeit, kann er auf eine Vielzahl junger Talente zurückgreifen. Die deutsche Bundestrainerin Silvia Neid rechnet damit, dass die diszipliniert spielenden Nordkoreanerinnen das Viertelfinale erreichen können. (Bild: AP)

(© AP)


Kolumbien


Erstmals konnte sich Kolumbien für eine WM-Endrunde qualifizieren. Star des Teams ist die gerade 17-jährige Yorely Rincón, die mit der U20-Auswahl des Landes bereits einen sensationellen vierten WM-Platz errang. Dennoch haben die "Cafeteras" in der schwierigen Gruppe C wohl allenfalls Außenseiter-Chancen. (Bild: AP)

(© AP)


Schweden


Auf der schwedische Frauenauswahl lastet ein Fluch: Obwohl sie bei allen WM-Endrunden seit 1991 dabei gewesen ist, gelang es ihr noch nie, ein Auftaktspiel zu gewinnen. Wenn sich das blamable Vorrundenaus von 2007 nicht wiederholen soll, müssen die kolumbianischen Außenseiter im ersten Gruppenspiel bezwungen werden. Für Rekordnationalspielerin Therese Sjögran ist es bereits die vierte WM. (Bild: AP)

GRUPPE D



(© AP)


Brasilien


Nachdem die brasilianische Frauenauswahl im vergangenen Jahr zum fünften Mal die Südamerikameisterschaften gewonnen hat, soll nun auch der erste WM-Titel geholt werden. Star des Teams ist die 25-jährige Torjägerin Marta, die seit 2006 ununterbrochen zur Weltfußballerin des Jahres gewählt wurde. (Bild: AP)

(© AP)


Australien


Obwohl sich die "Matildas" seit 1995 für alle WM-Endrunden qualifizieren konnten, gelang ihnen erst 2007 der erste Sieg und damit der Durchbruch. Sie vollzogen einen Generationen- wechsel und wurden 2010 erstmals Asienmeister. Motor des offensivstarken Teams bilden Rekordnationalspielerin Heather Garriock (r.) und Torjägerin Lisa De Vanna (l.). (Bild: AP)

(© AP)


Norwegen


Die Norwegerinnen gehören traditionell zu den besten Teams in Europa. Bisher waren die "Gresshoppene" bei allen WM-Endrunden dabei, 1995 errangen sie sogar den WM-Titel. Erstmal seit 1991 starten die Norwegerinnen ohne ihre Torhüterin Bente Nordby in das Turnier, nun muss sich Ingrid Hjelmseth beweisen. (Bild: AP)

(© AP)


Äquatorial-Guinea


Erstmals konnte sich der afrikanische Zwergstaat für eine Frauenfußball-WM qualifizieren. Doch der Erfolg ist kein Zufall, sondern Ergebnis guter Planungen. Schon 2008 gewann das bis dahin vollkommen unbekannte Team die Afrikameisterschaft und auch 2010 drang es bis in das Endspiel vor, wo es sich nur dem Rekordmeister aus Nigeria geschlagen geben musste. Star der Mannschaft ist die 22-jährige Genoveva Añonma, die seit zwei Jahren für den USV Jena kickt. (Bild: AP)

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