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30.11.2005

Angola

Angola hat in der afrikanischen Qualifikationsrunde für Spannung gesorgt. Nach sechs vergeblichen Versuchen, ist es dem Land zum ersten Mal gelungen, sich für die Endrunde einer Fußball-Weltmeisterschaft zu qualifizieren. Daniel Theweleit, Afrika-Fußballexperte, stellt das Land vor.

Einleitung



Landesflagge Angola (© Public Domain)

Bis zum Beginn der europäischen Weltmeisterschafts-Qualifikation war es noch rund ein Jahr, da wäre für Angola der Traum von einer Turnierteilnahme beinahe schon zu Ende gewesen. Es war im Herbst 2003, die Europäer mühten sich noch um die Teilnahmeberechtigung für die Europameisterschaft in Portugal, da mussten die afrikanischen Nationen antreten zu einer Art WM-Vor-Vorrunde. Angola sollte gegen den Fußballzwerg Tschad spielen, in der Fifa-Weltrangliste weit hinter Ländern wie St. Kitts und Nevis oder Andorra angesiedelt, und verlor das Hinspiel mit 1:3. Der damalige brasilianische Trainer Ismael Kurtz wurde kurzerhand gefeuert, durch den heutigen Coach Luis Oliveira Goncalves ersetzt, und heute ist man sich einig, dass diese Niederlage ein Initiationsmoment war für den Fußball der westafrikanischen Nation. Unter größten Mühen konnten die Angolaner das Rückspiel 2:0 gewinnen und an der Qualifikationshauptrunde teilnehmen – der Beginn einer wundersamen Erfolgsgeschichte.


Genau genommen ist Angola ja selber ein Fußballzwerg, in Afrikas Rangliste stand das Land nie unter den ersten zehn, nur zwei Mal (1996, 1998) gelang zuvor eine Qualifikation für die Kontinentalmeisterschaft, und bis zum abschließenden 3:2-Sieg gegen Togo beim Afrika-Cup 2006 hatte man noch kein einziges Spiel bei diesem Turnier gewonnen. Eine WM-Teilnahme war bislang so utopisch wie eine Besiedlung des Mars.

26 Jahre Bürgerkrieg: Für Fußball war da wenig Platz



Die Gründe dafür sind schnell zusammen gefasst: "Krieg, Krieg, Krieg", sagt Alvaro de Almeida Mabi, und für einen kurzen Moment huscht ein Ausdruck tiefster Abscheu über sein fröhliches Gesicht. "Jahrelang wurde alles Geld nur in den Krieg gesteckt", erinnert sich der angolanische Assistenztrainer in flüssigem Deutsch. Zu DDR-Zeiten hat er für einige Jahre Sportpädagogik in Zwickau studiert. Nach seiner Rückkehr nach Angola Anfang der 1990er-Jahre arbeitete er unter bizarren Bedingungen als Trainer in der nationalen Liga. "Wir konnten zu den meisten Auswärtsspielen nicht mit dem Bus fahren, das war zu gefährlich", berichtet er. "Man musste fliegen, und auch da haben wir immer befürchtet, dass das Flugzeug abgeschossen wird. Außerdem war die Fliegerei teuer, einige Vereine hat das an den Rand des Ruins getrieben."

Fast drei Jahrzehnte befand sich das Land im Zustand kriegerischen Greuels. Nach der Unabhängigkeit von der Kolonialmacht Portugal 1975 begann ein Bürgerkrieg um die reichen Bodenschätze des Landes, der 26 Jahre dauerte und eine Million Menschen das Leben kostete. Der Ligabetrieb wurde im Krieg aufrechterhalten, von einer Nationalelf, die diesen Namen verdiente, konnte man während dieser Jahre hingegen nur träumen.

Wie real die Bedrohung des eigenen Lebens war, zeigen die Schicksale einiger Nationalspieler, die ihre Familien während der grausamen Zeit verloren haben. Pedro Mantorras, ein Stürmer, der für Benfica Lissabon spielt, erzählt, "ich habe beide Eltern verloren, als ich 16 war, dann musste ich allein mit meinen Geschwistern überleben". Er erzählt das vollkommen nüchtern, es ist eine Alltagsgeschichte für einen Angolaner in seinem Alter. Nando Rafael von Borussia Mönchengladbach, ebenfalls ein gebürtiger Angolaner, hat Ähnliches erlebt. Seine Eltern starben als er Zehn war, doch Rafael hatte das Glück, dass ein Onkel ihn nach Holland holte. Mittlerweile spielt er für die deutsche U21-Nationalmannschaft. "Schade, dass er sich für Deutschland entschieden hat, er könnte ganz sicher bei uns spielen", sagt Mabi über den Bundesligaspieler, der bereits etwas erreicht hat, wovon viele der angolanischen WM-Teilnehmer nur träumen.

Der Ligafußball als Grundlage für eine glorreiche Zukunft



Paulo Figueiredo, der in der zweiten portugiesischen Liga unter Vertrag steht, erzählt, "die Leute denken, es sei eine glamouröse Angelegenheit, ein Profifußballer zu sein, der zu einer WM fährt. Doch davon sind wir weit entfernt". Neben Mantorras ist nur noch Akwa von Al Wakra in Katar etwas bekannter. Der Stürmer stand auch schon einmal bei Benfica unter Vertrag und war der Star während der erfolgreichen Qualifikation, denn ihm gelangen die wichtigen Tore in den entscheidenden Spielen. Beim Afrika-Cup 2006 präsentierte er sich allerdings als Meister im Auslassen bester Chancen.

Die WM betrachtet der oftmals etwas träge und lethargisch wirkende Kapitän als seine letzte Chance doch noch bei einem europäischen Klub unterzukommen, immerhin ist er schon 28. "Ich habe meine Ansprüche, und wie alle Spieler aus unserem Team würde ich mir wünschen, bei einem richtig guten Klub in Europa zu spielen", sagt er, im Augenblick besitzen die wenigsten dieses Privileg. Deshalb ist dieses Turnier nicht nur eine sportliche Herausforderung für die Nationalspieler, es ist eine Chance, auf eine Zukunft ohne materielle Sorgen.

Wenngleich auch die in Angola angestellten Nationalspieler durchaus gut gestellt sind in der Heimat. Die Voraussetzungen für eine interessante Entwicklung im Klubfußball sind hier weitaus besser als in den meisten anderen Ländern des Kontinents. Denn in Angola kann man mit Fußball gutes Geld verdienen. Viele Vereine unterstehen den staatlichen Ölgesellschaften, dem Militär oder der Polizei, vor allem die durch das "schwarze Gold" entstehende Finanzkraft hat viele Nationalspieler in Angola gehalten. Die gesamte Defensive der Auswahl spielt bei AS Aviacao, dem Meister der vergangenen drei Jahre, der der staatlichen Fluggesellschaft TAAG gehört. "Diese Voraussetzungen und der Schub der WM-Teilnahme könnten unsere Teams sogar interessant für Ausländer machen, und eine starke Liga produziert normalerweise irgendwann auch starke einheimische Spieler", träumt Trainer Luis Oliveira Goncalves von einer glorreichen Zukunft für das riesige Land im Südwesten des Kontinents.

Luis Oliveira Goncalves, ein Trainer ohne Vergangenheit



Gegenwärtig jedoch gilt die Person Goncalves als Meister des angolanischen Fußballwunders und ist nach der Entlassung von Togos Stephen Keshi der einzige schwarze Trainer, der einen Weltmeisterschaftsteilnehmer betreut. Als Spieler brachte er es nie weiter als bis in die Zweite Liga des Landes, als Trainer arbeitete er sich dann geduldig über diverse Jugendnationalmannschaften bis hinauf zum Nationaltrainer. "Wir spielen einen fröhlichen Fußball eigener Prägung und verfügen über technisch gute Spieler", sagt er und verspricht "Fußball mit Freude und gleichzeitig auch Engagement, Härte und taktischer Disziplin". Phasenweise zeigte das Team diese Qualitäten schon beim Afrika-Cup in Ägypten, allerdings offenbarten sich zwei grundlegende Probleme: mangelnde Chancenauswertung und eine Neigung zu individuellen Fehlern in der Defensive. Ein Mangel an Routine und Erfahrung ist nicht zu übersehen und wird wohl auch bei der WM ein Hauptproblem sein.

Als Aktiver gehörte Goncalves hingegen nicht zu den großen Vertretern der Zunft. Beim Club Sportivo Moata y Compania war er einer von vielen, nie spielte er höherklassig als in der zweiten angolanischen Liga und auch seine Trainer-Laufbahn begann er fast unbemerkt beim kleinen Klub Sporting Baciberra. Doch schnell folgte er dem Ruf des Verbandes, weil er ein gutes Händchen für Talente hatte. Der voläufige Höhepunkt seiner Karriere war der Gewinn des Afrika-Cups für U20-Mannschaften, der die Teilnahme an der Junioren-WM in Argentinien 2001 ermöglichte. Viele Spieler aus diesem Team spielen mittlerweile im der A-Nationalmannschaft.

Zwei Schwerpunkte sind es, die dem Trainer bei seiner Arbeit besonders am Herzen liegen. Entscheidend ist für ihn einerseits die kontinuierliche Ausbildung der einheimischen Talente. "Durch meine Tätigkeit in allen Jugend- und Juniorenteams kenne ich alle Spieler sehr gut. Die meisten kenne ich seit ihrer Kindheit. Kapitän Akwa habe ich schon als 15-Jährigen trainiert, Mantorras habe ich als 12-Jährigen unter meinen Fittichen gehabt. Das sind alles meine Jungs", sagt der 51-Jährige.

Zum anderen sucht der Trainer akribisch in Europa nach Profis mit angolanischen Wurzeln, und setzt damit die Arbeit eines seiner Vorgänger fort. 1996 war ein gewisser Carlos Alhinho (ein ehemaliger portugiesischer Nationalspieler mit Ursprüngen auf den Kapverden) Trainer der Schwarzen Antilopen, wie das Nationalteam genannt wird. Erstmals war das Land damals für den Afrika-Cup qualifiziert und Alhinho begab sich nach Lissabon, um in Portugal Profis mit angolanischer Herkunft zu suchen. Bei mehr als vier Millionen Flüchtlingen eine durchaus durchdachte Aktion, die vom schnellen Erfolg belohnt wurde

Nach einigen Testspielen in Lissabon kreuzte der Trainer mit einer fast komplett neuen Elf bei der Kontinentalmeisterschaft auf. Das neue Team war nur noch rudimentär vergleichbar mit dem der Qualifikation. Etliche der neuen Nationalspieler waren nach ihrer Flucht nie in Angola gewesen, nutzten dann aber die Möglichkeit des Einstiegs in den internationalen Fußball.

Darunter sind auch weiße, die während der Kolonialzeit zu Angolanern wurden, während des Krieges dann jedoch flüchteten. "Für mich ist das auch eine Möglichkeit, mein Geburtsland kennen zu lernen, über das ich bisher nur wenig wusste", sagt Figueiredo, einer der Weißen im Team. Goncalves wird heute noch fündig in Portugal, wenngleich keine Spieler mit herausragenden individuellen Fähigkeiten oder großer internationaler Erfahrung unter den Nationalspielern sind.

Teamgeist als Ersatz für große Spieler



Kompensieren wollen sie diese Schwächen mit "einer mächtigen Waffe", erklärt der kleine Mittelfeldspieler Figueiredo. "Unser Teamgeist und unsere Bodenständigkeit können viel bewegen." Zu einem großen Siegeszug bei der Weltmeisterschaft dürfte die Substanz zwar kaum ausreichen, gut möglich ist hingegen, dass die Fußballer mit diesen Mitteln weit mehr als nur fußballerische Erfolge zu Stande bringen. "Für das Land ist die WM-Teilnahme vor allem deshalb wichtig, weil Angola dadurch bekannter wird in der Welt und mit anderen Dingen in Verbindung gebracht wird als nur mit Krieg und Armut und Krankheit", sagt Mantorras. Denn eigentlich ist Angola ein reiches Land, es gibt dort Öl und Diamanten, wertvolle Mineralien, außerdem Traumstrände, wunderschöne Landschaften, Berge Wälder, Steppe, Wüste und eine beeindruckende Vielfalt afrikanischer Tiere. Und das alles auf einem Territorium, das gut drei Mal so groß ist wie Deutschland, doch leider ist diese Schönheit noch unter den Folgen des Krieges verschüttet.

Die Fußballer haben schon jetzt eine Menge dazu beigetragen, dass bald auch andere Seiten des Landes sichtbar werden. Als sie nach vollendeter Qualifikation in der Hauptstadt Luanda ankamen, soll die Hälfte der vier Millionen Einwohner auf den Straßen gewesen sein, um das Team zu feiern. "So vereint habe ich die Menschen in unserem Land nie zuvor erlebt", erinnert sich Akwa, und das ist wahrscheinlich das größte Geschenk, das man diesem Land zukommen lassen kann.

La Cidadela, ein marodes Bauwerk wird zur uneinnehmbaren Festung



Den Schlüssel für diese nationale Wohltat sieht Assistenztrainer Mabi in zwei Spielen in der Qualifikationsgruppe mit Nigeria, Simbabwe, Gabun, Algerien und Ruanda. "Das eine war die Partie in Nigeria, als wir zur Halbzeit 0:1 zurück lagen und noch ein 1:1 erreichten", erzählt er. "Und das zweite entscheidende Spiel war die letzte Partie in Ruanda. Wir haben dort gehört, dass Nigeria hoch führt, und wir mussten unbedingt gewinnen. Das hätte auch richtig schief gehen können, doch wir haben nicht die Nerven verloren, und Akwa hat in der 79. Minute den Siegtreffer geschossen." Ein bitterer Beigeschmack bleibt indes von dieser Partie, weil der Verteidiger Yamba Asha im Anschluss positiv auf Doping getestet wurde, und nun bis nach der Weltmeisterschaft gesperrt ist. Die Mannschaft wurde nicht bestraft.

Der Schlüssel zur erfolgreichen Qualifikation war allerdings die beeindruckende Heimstärke. Nicht einen einzigen Punkt konnten die Gegner in Luanda entführen, das heimische Stadion "La Cidadela" entwickelte sich zur uneinnehmbaren Festung. Und das, obwohl das alte Nationalstadion mehr als baufällig ist. Es ist ein wunderschönes Bauwerk aus der Kolonialzeit, doch mittlerweile dürfen nur noch 10.000 Fans dort hinein, und die sitzen dann auf dem Boden, weil die Tribünen gesperrt sind. Dennoch wird hier fast täglich ein Spiel ausgetragen, schließlich traktieren fünf Erstligisten das geschundene Grün.

Armut pur, in einem Land mit dem größten Wirtschaftswachstum Afrikas



Dieses Stadion ist ein Abbild der gegenwärtigen Zustände in Luanda. Die Hauptstadt ist nach wie vor ein baufälliger, unansehnlicher Schmelztiegel von Flüchtlingen. Armut pur. Angola hat 14 Millionen Einwohner, nur 40 Prozent haben Zugang zu ausreichend reinem Trinkwasser, jährlich sterben tausende Menschen an eigentlich leicht heilbaren Krankheiten wie Malaria, Durchfallerkrankungen oder Atemwegsentzündungen. Etwa ein Drittel der Bevölkerung ist teilweise oder vollständig von ausländischen Nahrungsmittellieferungen abhängig, die Sterblichkeitsrate von Kindern unter fünf Jahren ist die zweithöchste der Welt, und nach UN-Angaben liegt die durchschnittliche Lebenserwartung in Angola bei 44,6 Jahren.

Mehr als die Hälfte der Bürger ist arbeitslos, fast drei Viertel leben unterhalb der Armutsgrenze, ein Lichtblick ist jedoch, dass das Wirtschaftswachstum Angolas das größte in Afrika ist. "Das macht natürlich Hoffnung darauf, dass bald endlich auch die breite Masse der Bevölkerung von den Vorteilen des Friedens profitiert", sagt Mabi.

Doch so schnell ist der Schaden des jahrzehntelangen Krieges zwischen der Rebellenorganisation UNITA unter der Führung von Jonas Savimbi und der Regierung offenbar nicht zu beheben. Der Konflikt dominierte bis März 2002 das gesamte politische, wirtschaftliche und soziale Leben Angolas, bis Rebellenführer Savimbi am 22. Februar 2002 im Kampf in der östlichen Provinz Moxico starb. Die wenig später begonnenen Verhandlungen zwischen Militärs der UNITA und den Regierungsstreitkräften endeten mit der feierlichen Unterzeichnung des "Protokolls von Luena" und der förmlichen Verkündung des Waffenstillstands am 04. April 2002 im Parlament in Luanda.

Höhepunkt zum Auftakt: Für Angola beginnt die WM mit einem Bruderkampf gegen Portugal



Der Zusammenhalt der Nation aus unterschiedlichsten afrikanischen Volksgruppen ist dennoch weiterhin äußerst fragil, und deshalb kann die Fußballnationalmannschaft einen bedeutsamen Beitrag leisten zur Stabilität in Angola. Da ist es eine glückliche Fügung, dass das Team bei der Gruppenauslosung zur Weltmeisterschaft ausgerechnet die ehemalige Kolonialmacht Portugal in die eigene Gruppe zugelost bekam. Gleich im Auftaktspiel geht es gegen die Europäer, denen man sich besonders verbunden fühlt. "In Angola schauen wir portugiesisches Fernsehen, deshalb sind wir von Kind an vertraut mit dem portugiesischen Fußball", erzählt Akwa, viele Angolaner sind Fans portugiesischer Mannschaften und bestens vertraut mit den Nationalspielern. Eine bösartige Rivalität gibt es nicht zwischen den beiden Fußballnationen, auch wenn dieser Eindruck entstand, als Portugal und Angola 2001 in einem Freundschaftsspiel aufeinander trafen.

Diese Begegnung dauerte damals nur 70 Minuten und wurde beim Stand von 1:5 abgebrochen. Dabei waren die Angolaner schon nach 47 Sekunden in Führung gegangen, doch ihre engagierte Spielweise und ein exzentrisch pfeifender Schiedsrichter produzierten schon in den ersten 30 Minuten drei Platzverweise. Nach 63 Minuten wurde ein vierter Angolaner des Feldes verwiesen, danach war der Willen der hoch motivierten Afrikaner gebrochen. Als dann auch noch Helder Vicente mit einer Verletzung ausscheiden musste und kein Ersatz mehr eingewechselt werden konnte, verließen die verbliebenen sechs Angolaner das Feld. "Das lag aber eher am Schiedsrichter als an unserer besonderen Härte", erklärt Akwa mittlerweile gelassen. Eigentlich wünscht er den Portugiesen nur das Beste bei der WM. "Wenn ich mir aussuchen könnte, wer in unserer Gruppe weiter kommt, dann würde ich Portugal und uns selber nehmen", sagt er gelassen. Dennoch kommt dieser Partie am 11. Juni in Köln eine ganz besondere Bedeutung zu, denn eine Niederlage würde die Stimmung zu Hause und im Team wohl nachhaltig dämpfen. "Das stimmt. Die Portugiesen dürfen weiter kommen, es darf alles passieren, wir können gegen Iran und Mexiko verlieren, nur eins nicht", sagt Mabi: "Eine Niederlage gegen Portugal wäre eine Katastrophe."

Daniel Theweleit

Theweleit.jpg Zur Person

Daniel Theweleit

Daniel Theweleit, Jahrgang 1972, arbeitet als Journalist, Autor und Kolumnist für diverse Publikationen wie die Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau oder Spiegel Online. Außerdem ist er in verschiedene fußballkulturelle Projekte involviert und fiebert bei der WM besonders mit den afrikanischen Mannschaften.


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