zurück 
5.12.2005

Spanien

Erst im Playoff konnte Spanien mit einem 5:1 Sieg gegen die Slowakei das Ticket für die WM 2006 lösen. Die Mannschaft von Luis Aragonés hofft nun auf den Durchbruch bei einer WM. Denn der größte Erfolg, ein vierter Platz, liegt schon mehr als 50 Jahre zurück.

Landesflagge Spanien

Spaniens Fußball ist neidisch auf Deutschland. Das, was die Deutschen nahezu sprichwörtlich auszeichnet, ist bei den Spaniern seit eh und je Fehlanzeige: Sie sind keine Turnier-Mannschaft. Und so kommt es, dass die Iberer bei Europa- und Weltmeisterschaften mit schöner Regelmäßigkeit erwartungsfroh anreisen und enttäuscht vorzeitig die Koffer packen. Für sie ist "unter Wert geschlagen" eine Floskel aus dem Stehsatz, die in den Fußball-Archiven eine traurige Tradition hat.


In Schönheit sterben, das will Spaniens Fußball-Nationalauswahl bei der Weltmeisterschaft 2006 unbedingt vermeiden. Diesmal soll alles ganz anders werden. Zunächst mal haben die Fußball-verrückten Spanier die Erwartungen an ihre Selección, auch wenn es schwerfiel, etwas tiefer gehängt, insgeheim aber träumen sie davon, dass endlich mal der große Durchbruch gelingt. "Wir sind nicht schlechter als Frankreich, Italien, Argentinien oder England", wird Nationaltrainer Luis Aragones nicht müde zu wiederholen, aber es klingt doch mehr nach dem berühmten Pfeifen im Wald. Dabei schielt man zwangsweise nach Italien, der anderen Fußball-Nation in Südeuropa mit großer Fußball-Tradition, aber großen Fußball-Erfolgen wie drei Weltmeisterschafts-Titeln, die den Spaniern bislang versagt blieben.

Ein Team ohne WM-Erfolge


Nicht ein einziger Stern prangt auf den spanischen Nationaltrikots. Das beste Resultat war ein vierter Platz. Das war bei der WM in Brasilien im Jahre 1950 und ist somit mehrere Fußball-Generationen her. Bei der letzten WM 2002 in Japan und Südkorea war für Spanien im Viertelfinale unglücklich gegen Gastgeber Südkorea das Aus nach torloser Verlängerung und einem 3:5 im Elfmeter-Stechen gekommen. Vier Jahre zuvor in Frankreich scheiterte man schmachvoll sogar bereits in der Vorrunde; mitentscheidend war ein 2:3 gegen die afrikanische Überraschungsmannschaft Nigeria. Und dass die Spanier bei ihrer eigenen Weltmeisterschaft 1982 dennoch bereits in der Zwischenrunde die weiße Flagge hissen mussten, war auch der 1:2-Niederlage gegen Deutschland geschuldet. Der frühe Ausstieg der Heim-Mannschaft war einer der Gründe, dass dieses WM-Turnier als irgendwie merkwürdig stimmungslos in Erinnerung geblieben ist.

Am Rande sei daran erinnert, dass aber auch der erschreckende Auftritt der DFB-Auswahl von 1982 – obwohl sie Vize-Weltmeister wurde- bei vielen Spaniern unvergessen ist. Das begann mit der Anreise, als die Gastgeber vor dem DFB-Mannschaftshotel in Gijon zur Begrüssung ein Ständchen brachten, die deutschen Nationalspieler aber die Musiker mit Wasserbomben bewarfen, weil irgendjemand die Parole verbreitete, dies sei eine von der Konkurrenz betriebene gemeine Aktion zur Störung der Nachtruhe. Unter dem überforderten Bundestrainer Jupp Derwall herrschten in der DFB-Truppe mangelnde Disziplin und großspurige Egomanie; dazu passten dann der Nichtangriffspakt mit Österreich zum Nachteil von Algerien und das brutale mitleidslose Foul von Torwart Schumacher am Franzosen Battiston. Mit dem Bild vom "hässlichen Deutschen" war es den DFB-Fußballern gelungen, in wenigen Wochen die jahrelange Arbeit der Goethe-Institute in Spanien zunichte zu machen

Zu Gast bei Freunden



Wenn nun das Motto der WM 2006 "Zu Gast bei Freunden" ist, so darf dies für die Spanier in Deutschland als zutreffend gelten. Die Beziehungen zwischen beiden Ländern sind traditionell gut, sie sind auch weitgehend frei von historischen Belastungen. Seit 1983 werden alljährlich bilaterale Gipfelkonsultationen unter Vorsitz der jeweiligen Regierungschefs durchgeführt. Am 20. April dieses Jahres war es in Berlin zum ersten Zusammentreffen von Kanzlerin Angela Merkel und dem spanischen Regierungschef Rodríguez Zapatero gekommen. Die Vorsitzende der konservativen Christdemokraten Deutschlands und der Führer der Sozialistischen Spanischen Arbeiterpartei PSOE sprachen hinterher von einem "sehr guten und freundschaftlichen" Dialog. Das bilaterale Verhältnis wird nach Ansicht des Auswärtigen Amtes in Berlin "von einer positiven Grundhaltung der Bevölkerung in beiden Ländern getragen". Die Zahl der in Deutschland lebenden Spanier wird demnach mit rund 130.000 angegeben, "die ein gutes Beispiel für Integration ohne Aufgabe der eigenen kulturellen Identität" darstellten. Allerdings habe es in früheren Jahren bis zu einer halben Million spanischer Staatsangehöriger in Deutschland gegeben, darunter zahlreiche "Gastarbeiter" der ersten Generation ausländischer Arbeitnehmer aus den 60er und 70er Jahren. Deren Zahl ist kontinuierlich zurückgegangen. Spanien, das 2005 in einem Referendum zum Verfassungsvertrag der Europäischen Union mit über 76 Prozent Zustimmung ja sagte, hat 43,2 Millionen Einwohner. 10 Millionen Deutsche verbringen jährlich einen Urlaub in Spanien; die Zahl erklärt sich durch die Beliebtheit der zu Spanien gehörenden Kanarischen Inseln und der Balearen mit Mallorca an der Spitze. Mehr als inzwischen 500.000 Bundesbürger verbringen dort und auf dem Festland mehr als drei Monates des Jahres. Neben den touristischen sind auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern eng. Für Spanien ist Deutschland nach Frankreich der zweitwichtigste Handelspartner, mehr als 1.100 deutsche Firmen operieren in Spanien. Der Kulturaustausch wird als "rege und intensiv" bezeichnet.

Neubeginn im spanischen Fußball


Der spanische Fußball steht, wieder einmal, vor einem Neubeginn. Das beginnt, ausgerechnet, mit einem Trainer im fortgeschrittenen Alter. Luis Aragonés Suarez, so sein kompletter Name, ist Jahrgang 1938, hat also erst sehr spät die Weihen eines Nationalcoaches erfahren. Er löste nach der enttäuschenden Europameisterschaft 2004 in Portugal, als Spanien im letzten Vorrundenspiel dem EM-Gastgeber und kleinen Nachbarn mit 0:1 unterlag und sich damit quasi vor der eigenen Haustür aus dem Turnier verabschiedete, den wenig beliebten Iñaki Saez ab und hat versucht, mit der Nominierung neuer Spieler den Konkurrenzkampf um die Stammplätze anzustacheln. Zugleich fordert er Teamgeist und Disziplin ein. Als unlängst der beim FC Chelsea London spielende Asier del Horno für eine WM-Vorbereitungsmaßnahme das Flugzeug verpasste, strich er ihn kurzerhand aus dem WM-Kader. Eine Kompromisslosigkeit, die beeindruckte.

"Wenn Fußballer begriffen haben, dass zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer", hat Aragonés einmal über die Berufsauffassung spanischer Fußballer geklagt. Er selbst war immer eine Kämpfernatur gewesen: Als Spieler bei Atletico Madrid, wo er wegen seiner gefürchteten Freistosstore "Zapatones" (Plattfuß) genannt wurde, und seit 1986 als Trainer vieler Vereine der Primera Division, von Atletico über FC und Español Barcelona bis FC und Betis Sevilla sowie zuletzt RCD Mallorca. Er war der routinierteste und damit der logische Mann für den Posten des Nationalcoaches, der "Weise von Hortaleza", benannt nach seinem Madrider Wohnbezirk, ist inzwischen zu einem echten Hoffnungsträger des spanischen Fußballs avanciert.

Spanische Teilerfolge



Zu sagen aber, die spanische Fußball-Nationalmannschaft sei unter Aragonés zum Erfolgsfußball zurückgekehrt, wäre wohl etwas übertrieben. Immerhin hat sie 15 Spiele unter dem neuen Trainer ohne Niederlage beendet, darunter ein 1:0 Erfolg im Vorjahr in Madrid über England. Die WM-Qualifikation beendeten die Spanier jedoch lediglich als Gruppenzweite hinter Serbien, aber vor Bosnien-Herzegowina, Belgien, Litauen und San Marino. Dabei erwiesen sie sich als Remis-Könige : Fünf der zehn WM-Qualifikationsspiele endeten unentschieden. Allerdings war die notwendige Relegation gegen die Slowakei eine klare Angelegenheit: Im Hinspiel gab es einen hohen 5:1-Sieg, so dass das Rückspiel beim 1:1 in Bratislawa nur noch eine Formsache war. Seit dem 16. November läuft nun die Vorbereitung der Spanier auf eine erfolgreiche WM-Teilnahme in Deutschland. Als WM-Quartier in Deutschland haben sie sich für die mehr sportliche Variante entschieden, nämlich für die Sportschule Kaiserau des Westfalischen Fußball- und Leichtathletik-Verbandes in Kamen bei Unna. Kein Luxus-Hotel also, wie sie von den meisten der anderen WM-Teilnehmer auserwählt wurden; – zugleich ein Indiz für eine neue zielgerichtete Sachlichkeit des spanischen Nationalfußballs unter Aragonès ?

Spanien wird in Deutschland mit einer Mannschaft antreten, der zwar die ganz großen Stars und Ausnahmekönner fehlen. Beobachter aber sehen eine Vielzahl von Talenten, denen beireits bei dieser WM der Durchbruch gelingen könnte. Auch Kapitän Raúl glaubt daran: "In meiner neun jährigen Karriere als Nationalspieler war unsere Mannschaft noch nie mir sovielen Stars besetzt". Allerdings hat der einst als "Wunderkind" gerühmte Angreifer von Real Madrid, der seit seinem 15. Lebensjahr bei den "Königlichen" spielt und mit 17 sein Debut in der Primera División gab, mit jetzt 28 Jahren offenbar seine beste Zeit bereits hinter sich. Bis zu seiner schweren Knieverletzung im vergangenen November hatte er in 92 Länderspielen 42 Treffer erzielt, damit ist er Rekordtorschütze. Beeindruckend auch seine Trefferquote von 180 Toren in 397 Punktspielen für Madrid und von 51 Toren in 99 Spielen der Champions League. Ein wichtiger Mann im taktischen Konzept der Spanier ist Spielmacher Xavi . Lange musste der Mittelfeldspieler vom FC Barcelona wegen eines Kreuzbandrisses um seine WM-Teilnahme bangen. Ende April meldeten die spanischen Zeitungen in großer Aufmachung, dass Xavi seine erste Trainingseinheit absolviert hatte und somit ein happy end in Aussicht stand.

Ähnlich wie in Deutschland hat Spanien ein nahezu gleichwertiges Aufgebot erstklassiger Torhüter mit Iker Casillas (Real Madrid), Victor Valdés (FC Barcelona) und José Manuel Reina, der beim FC Liverpool unter Vertrag steht. Überhaupt hat ein Großteil der spanischen Nationalspieler bei Vereinen der englischen Premier League seine sportliche Heimat gefunden, vor allem Angriffspieler wie Reyes (Arsenal London), Morientes (Liverpool) und Luque (Newcastle), während bei den spanischen Spitzenvereinen Real Madrid und FC Barcelona jeweils regelmäßig eine veritable Weltauswahl auf dem Platz steht.

Nationalmannschaft im Schatten


Erfolg und Glanz dieser beiden Spitzenklubs ist zugleich ein Dilemma der spanischen Nationalmannschaft, die traditionell im Schatten des Vereinsfußballs steht. Das geht so weit, dass Länderspiele als störende Unterbrechung des Ligabetriebes empfunden werden. In dieser Saison geht die größte Faszination wieder einmal vom FC Barcelona aus. Der Gewinn der Spanischen Meisterschaft ist so gut wie sicher, und nach mitreißenden Spielen mit Siegen zuletzt über FC Chelsea und AC Mailand winkt sogar die Krone in der Champions-League, dem europäischen Meisterpokal. Unter dem holländischen Trainer Frank Rijkhard ist das Nou Camp-Stadion wieder zur fast uneinnehmbaren Festung geworden. Vor allem aber hat die Mannschaft aus der katalanischen Metropole mit Ronaldinho den derzeitigen Welt-Fußballer Nummer eins in seinen Reihen. Der 26jährige Brasilianer, ein Star ohne Allüren,Vorbereiter und Vollstrecker in einer Person, spielt konstant Fußball in höchster Perfektion.

Real Madrid hingegen befindet sich in einer Dauerkrise. Platz zwei oder drei in der Primera División , frühzeitig gescheitert in Champions-League und Pokal, das ist viel zu wenig für die eigenen Ansprüche der "Königlichen" und für die mit teuren, allerdings alternden Stars wie dem Brasilianer Ronaldo, dem Franzosen Zinedine Zidane und dem Engländer David Beckham, gespickte Mannschaft. Seit 2003 haben die so genannten "Galaktischen", die von ihren selbst gegebenen Ansprüchen wieder herunter müssen, keinen Titel mehr gewonnen.

Gleichwohl ist Real eine Institution weit über Madrid hinaus. Im Jahre 1902 gegründet, sammelte er in Spanien 29 Meistertitel und 17 Pokalsiege, dazu kommen neun Siege im Fußball-Europapokal. Der internationale Siegeszug der meist ganz in Weißspielenden Madrilenen begann Mitte der 1950er Jahre mit Fußball-Legenden wie Alfredo di Stefano, Ferenc Puskas, Raymond Kopa und Gento. Der Welt-Fußballverband FIFA hat Real als "bester Fußball-Club des 20. Jahrhunderts" ausgezeichnet. Star-Tenor Placido Domingo singt die neue Vereins-Hymne "Hala Madrid", der Klub hat seinen eigenen Fernsehkanal: TV Real ist per Satellit auch in Deutschland zu empfangen.

Alte Rivalität: Real gegen Barca



Für die Spanier weckt Fußball Leidenschaft und Emotionen. Am Beispiel von Real Madrid und FC Barcelona manifestieren sich unverändert auch die alten politischen Gegensätze, das direkte Duell der beiden ist "El Pais" , der in Madrid erscheinenden Tageszeitung mit Weltstandard, gut und gerne sechs volle Druckseiten wert. Real als Verein aus der Metropole steht im Ruf, "Regierungs-Klub" und Begünstigter der Franco-Diktatur gewesen zu sein. Der FC Barcelona hingegen sah sich als ein Symbol des Widerstandes, als ein Leuchtturm für die katalanischen Autonomie-Bestrebungen. Bei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters skandieren die Fans des FC Barcelona noch heute den Namen "Guruceta". So hieß jener "Unparteiische", der im Pokal-Halbfinale 1970, also zu Zeiten des General Franco, ein Foul um Meter in den Strafraum verlegte, um Real einen Strafstoß zuerkennen zu können. Der Vorfall, der anschließend zu Tumulten im Stadion führte, ist in Barcelona unvergessen.

Erst jüngst hat der 26jährige Stammspieler des FC Barcelona, Oleguer, eine Berufung in die spanische Nationalmannschaft abgelehnt mit der Begründung, als stolzer Katalane könne er sich dafür nicht zur Verfügung stellen. Er spiele lieber für das katalanische National-Team. Wie bei den Basken im Norden des Landes gibt es die tatsächlich. Die Tradition wird seit dem Jahre 1904 gepflegt. Unter Verbandstrainer Pere Gratacós wurde zuletzt zum Jahresende 2005 gegen die Auswahl von Paraguay gespielt, ebenfalls im Vorjahr war Brasilien zu Gast. Heraus ragen jeweils 5:0 Siege gegen Litauen (2000) und gegen Nigeria (1998). Mit 72 Siegen und 24 Unentschieden aus 141 Spielen ist die Bilanz beachtlich, in der auch Begegnungen mit deutschen Mannschaften wie dem VfB Stuttgart (1941 !), Hamburger SV (1954) und einer Berlin-Auswahl (1958) verzeichnet sind. Aber nicht nur Katalanen, auch ausländische Fußball-Größen wie die Holländer Johann Cruyff und Johann Neeskens haben in ihrer Zeit in Barcelona in der katalanischen Auswahl mitgewirkt und damit ein Signal starker Verbundenheit mit der um politische Selbstbestimmung bemühten Region gesetzt. Cruyff, genialer Regisseur und einer der weltbesten Spielgestalter aller Zeiten, hat sich übrigens in Barcelona als seiner neuen Heimat niedergelassen.eimat niedergelassen.

Heimstatt für deutsche Spieler


Nicht zu vergessen – auch deutsche Spieler hat Spanien angezogen, nicht nur der Sonne wegen. Günter Netzer, Paul Breitner, Rainer Bonhof, Uli Stielicke, Bodo Illgner, Bernd Schuster, der derzeit den Erstligisten FC Getafe aus der Madrider Vorstadt trainiert, haben allerdings ausnahmslos bei Real Madrid gespielt. Zurückgeblieben ist, auf beiden Seiten, eine auch Jahre danach noch gute Erinnerung. Netzer und Co werden mit Interesse und Sympathie den Weg der spanischen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Deutschland verfolgen. Und wie sie wird eine große Fangemeinde gespannt sein, ob die Selección nach den Enttäuschungen der letzten WM-Turniere diesmal ihrem Namen "La Furía" (Wirbelwind) endlich wieder Ehre macht.

Sven Fischer

Sven Fischer Zur Person

Sven Fischer

Sven Fischer, Jahrgang 1978, Student "International business administration" mit Schwerpunkt Marketing und Spanien, Auslands-Studium und Berufspraktikum in Zaragoza und Barcelona. Torschützenkönig bei der F-, E- und D-Jugend des FC Burgsolms, Aktiv-Fußballer bei Spvgg Wiesbaden-Sonnenberg. Aficionado des spanischen Fußballs, vor allem des CF Barcelona.


Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln