Dossier

Iran

Im März 1979 stimmten die Iraner zu 98 Prozent für die Islamische Republik. Für viele bedeutete sie vor allem die Erlösung von der Diktatur des Schahs. Die Islamische Republik entwickelte sich seitdem zu einem widersprüchliches System, das republikanisch-demokratische und theokratisch-autoritäre Elemente vereinigt. Heute herrschen krasse soziale Gegensätze. Irans Gesellschaft ist jung und gut gebildet, aber gerade jungen Menschen droht die Arbeitslosigkeit. Zensur und staatliche Repressionen sind allgegenwärtig. Manche Journalisten, Blogger und Künstler schaffen sich dennoch eigene Räume und stellen bohrende Fragen an ihre Politiker.

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