zurück 
23.9.2007

Literatur zum Thema

Mike Davis: Planet der Slums
Berlin u.a.: Assoziation A 2007. Der amerikanische Stadtforscher und Historiker Mike Davis liefert mit "Planet der Slums" eine Bestandsaufnahme der weltweiten Verstädterung. Er setzt sich mit der neuen städtischen Armut auseinander, der Slumbildung sowie der informellen Ökonomie. Dabei zeichnet der Autor eine unheilvolle urbane Zukunft, die zur Radikalisierung der sozial Ausgegrenzten in den Städten führen kann.

Wolfgang Schwentker (Hrsg.): Megastädte im 20. Jahrhundert
Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2006. Der Band vereinigt verschiedene Fallstudien zu Megastädten rund um die Welt, so zum Beispiel Los Angeles, Mexiko-Stadt, Lagos, Delhi u.a. Die Stadtportraits beschreiben detailliert die Geschichte der Metropolen, die Zusammensetzung der städtischen Gesellschaft, die aktuellen Probleme.

Dirk Bronger: Metropolen, Megastädte, Global Cities. Die Metropolisierung der Erde
Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2004. Bronger liefert eine umfassende Analyse von Megastädten. Er bietet eine umfangreiche Definition von Megastadt, betrachtet die Bedeutung der Metropolen in den Industrieländern sowie in den Ländern der "Dritten Welt" und widmet sich ebenso dem Metropolisierungsprozess an sich.

Hartmut Häußermann; Walter Siebel: Stadtsoziologie. Eine Einführung
Frankfurt am Main: Campus 2004. Das Buch bietet eine umfassende Einführung in die Stadtsoziologie. Die verschiedenen Aspekte der Stadtsoziologie wie urbane Kultur, Ungleichheit in der Stadt sowie Urbanisierung und Strukturwandel werden behandelt.

Saskia Sassen: Metropolen des Weltmarkts. Die neue Rolle der Global Cities
Frankfurt am Main: Campus 1996. Saskia Sassen ist Stadtsoziologin und Globalisierungstheoretikerin. Sie ist Autorin des modernen Klassikers "Global Cities". Auch in "Metropolen des Weltmarkts" widmet sie sich dem Zusammenhang von Weltwirtschaft und Stadtökonomie und verbindet Urbanität mit einer internationalen Perspektive.

Jane Jacobs: Tod und Leben großer amerikanischer Städte
Berlin u.a.: Ullstein Verlag 1963. Die amerikanische Stadttheoretikerin Jane Jacobs schuf mit ihrem Buch einen Klassiker der Kritik an der vorherrschenden Stadtplanung des letzten Jahrhunderts. Unter anderem setzte sich Jacobs in den 1960er und 1970er Jahren für den Erhalt des New Yorker Viertels Greenwich Village ein, das "saniert" werden sollte, sprich abgerissen und neu erbaut.
Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln