Dossier

OSZE

"Wandel durch Annäherung": Die neue Ostpolitik seit Mitte der 1960er Jahre rückte das Verbindende in den Vordergrund. Die Gründung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) geht auf die Hochphase der Entspannungspolitik dieser Zeit zurück. Mit 57 Teilnehmern ist die OSZE die einzige sicherheitspolitische Organisation, in der alle europäischen Länder, die Nachfolgestaaten der Sowjetunion, die USA, Kanada und die Mongolei vertreten sind (57. Teilnehmer­staat wurde am 20. November 2012 die Mongolei). Mit der Ukraine-Krise im Herbst 2013 erlebte die Organisation eine Renaissance, nachdem sie zuvor immer unbedeutender geworden war. Während der dramatischen Ereignisse konnten weder die NATO noch die EU als glaubwürdige Vermittler auftreten – sie waren in der sich vorher zunehmend verhärtenden Rivalität zwischen den westlichen Staaten und Russland zu Konfliktparteien geworden.

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