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20. August 2018: Beginn der Klimaproteste "Fridays for Future" | Hintergrund aktuell | bpb.de

20. August 2018: Beginn der Klimaproteste "Fridays for Future"

Julia Zilles

/ 7 Minuten zu lesen

Vor fünf Jahren demonstrierte Greta Thunberg erstmals für mehr Klimaschutz. Aus dem freitäglichen Schulstreik wuchs "Fridays for Future". Im Interview zieht die Protestforscherin Julia Zilles Bilanz.

Greta Thunberg beim Klimastreik am 30.11.2018 in Stockholm (© picture-alliance, EPA-EFE | HENRIK MONTGOMERY)

bpb.de: Frau Zilles, vor fünf Jahren hat Greta Thunberg eine globale Klimabewegung ausgelöst, die heute als "Fridays for Future" bekannt ist. Wie hat sich diese Bewegung seither verändert?

Julia Zilles: Sie hat eine enorme Entwicklung durchlaufen: Die singuläre Aktion von Greta Thunberg hat sich weltweit ausgebreitet. Zunächst haben Schülerinnen und Schüler ihre Protestform "Klimastreik" übernommen und das "Schule-schwänzen-am-Freitag-um-zu-demonstrieren" etabliert. Die Bewegung selbst hat bisher verschiedene Phasen durchlaufen.

"Fridays for Future"

"Fridays for Future" ist eine globale Bewegung, die sich für Klimaschutz einsetzt. Sie wurde im August 2018 in Schweden von der damals 15-jährigen Greta Thunberg ausgelöst. Die Schülerin setzte sich an einem Freitag während der Schulzeit allein vor das Parlament in Stockholm, um gegen die Klimapolitik des Landes zu protestieren. Weltweit folgten Schülerinnen und Schüler den Klimastreiks. Auch viele Erwachsene schlossen sich den Protesten an. Heute ist die Bewegung international aktiv und fordert von der Politik die Umsetzung internationaler Klimaziele.

In Deutschland wurden erste lokale Demonstrationen im Dezember 2018 organisiert. Im Januar 2019 sollen laut "Fridays for Future" bereits 25.000 Menschen an 50 Orten in Deutschland an den Straßenprotesten teilgenommen haben. Im Februar 2019 dokumentierte die Bewegung 155 Ortsgruppen in Deutschland.

bpb.de: Welche Phasen waren das?

Julia Zilles: Bis 2019 ist Externer Link: "Fridays for Future" stark angewachsen. Der vorläufige Höhepunkt der Straßenproteste wurde im September 2019 mit dem dritten globalen Klimastreik erreicht. Damals waren Millionen Menschen auf der ganzen Welt unterwegs. Während der Corona-Pandemie war das nicht mehr möglich und die Bewegung musste sich an die neue Situation anpassen. Die Massenproteste wurden durch andere kreative Formen der politischen Meinungsäußerung ersetzt. Im April 2020 hatten die deutschen Aktivistinnen und Aktivisten den globalen Klimastreik ins Internet verlegt und zeigten live eine Schilderaktion vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. Dabei wurden die Protestbotschaften, die von vielen Menschen zugeschickt worden waren, auf dem Rasen vor dem Reichstag ausgelegt.

Im April 2020 organisierten deutsche Aktivistinnen und Aktivisten eine Schilderaktion vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. (© picture-alliance/AP, Michael Sohn)

bpb.de: Wie lässt sich der Charakter von "Fridays for Future" beschreiben?

Julia Zilles: Die Bewegung zeichnet sich dadurch aus, dass sie von Anfang an keine utopischen Forderungen gestellt hat. Ihr Hauptargument war immer, die Politik in die Verantwortung zu nehmen und darauf zu drängen, dass vertraglich getroffene Vereinbarungen wie Interner Link: zum Beispiel das Pariser Klima-Abkommen mit dem 1,5-Grad-Ziel eingehalten und umgesetzt werden.

Zentrales Merkmal war von Beginn an die Forderung: "Die Politik muss ihre Hausaufgaben machen". Es geht nicht darum, radikal oder gewalttätig aufzutreten und einen Systemwechsel zu fordern. Die Interner Link: weltweite Klimagerechtigkeit soll durch Reformen und eine Transformation des Wirtschaftssystems erreicht werden. Es geht der Bewegung nicht um Revolution oder Umsturz.

bpb.de: Wer protestierte in den vergangenen fünf Jahren bei "Fridays for Future" für diese Ziele?

Julia Zilles: Nach den Schülerinnen und Schülern haben sich zunächst auch Studierende den Forderungen angeschlossen. Danach vergrößerte sich die Bewegung immer mehr. Beispielsweise war bei den globalen Klimastreiks eine breite Allianz von Akteurinnen und Akteuren und gesellschaftlichen Gruppen auf der Straße. Dazu gehörten zum Beispiel andere Umweltverbände oder Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften. Auch tausende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen die Bewegung als "Scientists for Future".

Eine trennscharfe Abgrenzung, wer sich bei "Fridays for Future" beteiligt, ist allerdings nicht möglich. Soziale Bewegungen haben keine festen Mitgliedschaften. Man muss sich nicht dauerhaft festlegen, für welche Untergruppe der Klimabewegung man aktiv ist.

bpb.de: Haben sich die Schwerpunkte des Protests während der fünf Jahre verschoben?

Julia Zilles: Im Großen und Ganzen würde ich sagen: nein. "Fridays for Future" ist bei ihrem Thema geblieben: Klimaschutz soll eine größere Rolle spielen und auf die politische Agenda gebracht werden.

bpb.de: Wie sieht es zum Beispiel mit Themen wie Verkehr oder Konsumverhalten aus?

Julia Zilles: "Fridays for Future" hat von Anfang an das Thema Nachhaltigkeit von der rein individuellen Ebene gelöst und die Verantwortung dafür in der politischen Sphäre verortet. Natürlich hilft es, wenn Menschen ihren CO2-Abdruck verringern. Aber es ist nicht das Ziel dieser Bewegung zu sagen: "Wir möchten, dass jeder Einzelne sein Verhalten ändert." Es geht ihr darum, die Rahmenbedingungen zu ändern.

Angepasst an die aktuelle politische Debatte gibt es Meinungsäußerungen zu unterschiedlichen Themen. Zum Beispiel, dass der Verkehrssektor seine Klimaziele nicht erreicht. Aber diese Äußerungen sind in die Gesamtstrategie eingebettet. Immer geht es darum, gemeinsam Druck aufzubauen und die Politik dazu zu bewegen, ihre selbst gesteckten Ziele einzuhalten.

bpb.de: Was hat sich seit Greta Thunbergs erstem Streik in der Politik getan?

Julia Zilles: Die hohe Interner Link: politische Aufmerksamkeit für Klimaschutz ist sicherlich eine Folge der Proteste. Dass es jetzt zum Beispiel den Interner Link: "European Green Deal" gibt, kann bestimmt auch dem Einfluss der Bewegung zugerechnet werden.

Aus Sicht der Bewegung ist zwar noch längst nicht alles erreicht. Aber als Politikwissenschaftlerin würde ich sagen, dass "Fridays for Future" allein durch das Agenda-Setting viel bewirkt hat. In der politischen Debatte kommt man mittlerweile am Thema Klimaschutz nicht mehr vorbei.

Das hängt allerdings auch damit zusammen, dass dieInterner Link: Auswirkungen des Klimawandels inzwischen im alltäglichen Leben zu spüren sind. Das Thema wird von sich aus immer virulenter. Konsequent auf die Tagesordnung gesetzt hat es aber diese Bewegung vor fünf Jahren.

bpb.de: Inwiefern hat sich die gesellschaftliche Debatte über die Klimaproteste in den fünf Jahren verändert?

Julia Zilles: Zu Beginn von "Fridays for Future" ging es in der Gesellschaft und den Medien um die Frage, ob man für den Protest Schule schwänzen dürfe. Damals wurde dies als Grenzübertretung wahrgenommen. In vielen Debatten ging es darum, ob die Aktivistinnen und Aktivisten überhaupt legitime Sprecherinnen und Sprecher für den Klimaschutz sein können, wenn sie dafür die Schule schwänzen.

Das hat sich gewandelt. Zahlreiche politische Akteurinnen und Akteure haben sich im weiteren Verlauf positiv auf "Fridays for Future" bezogen. Mittlerweile sind Luisa Neubauer und andere Köpfe der Bewegung etablierte politische Akteurinnen und Akteure, die in politischen Talkshows präsent sind und deren Positionen Eingang in die politische Debatte finden.

Ein ähnliches Phänomen kann man aktuell bei der "Letzten Generation" und ihren Festklebe-Aktionen beobachten. Auch da wird gefragt: "Ist das eine legitime Form von Protest?" Wenn neue Protestbewegungen aufkommen, gibt es häufig erst eine Empörungsphase.

Debatten um Proteste der "Letzten Generation"

Die "Letzte Generation" ist eine Klimabewegung, die erstmals 2021 in Erscheinung trat. Sie fordert etwa ein Tempolimit von 100km/h sowie die dauerhafte Einführung des 9-Euro-Tickets. Ihre öffentlichkeitswirksamen Protestformen werden in Gesellschaft, Medien und Politik kontrovers diskutiert. Darunter sind regelmäßige Straßenblockaden durch Festkleben, die in der Konsequenz teilweise als Straftaten gewertet werden. Zu weiteren registrierten Straftaten im Zusammenhang mit den Aktionen zählten unter anderem Nötigung, Sachbeschädigung und der Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.

Die Frage, inwiefern von einer Radikalisierung der Bewegung gesprochen werden kann, ist Gegenstand öffentlicher Debatten. Im Auftrag der Innenministerkonferenz (IMK) hat das BMI daher ausgehend von den Erkenntnissen der Sicherheitsbehörden ein Externer Link: Lagebild zur Gruppierung "Letzte Generation" erarbeitet und im Juni 2023 veröffentlicht. Demnach liegen dem Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) derzeit keine hinreichend gewichtigen Anhaltspunkte für eine verfassungsfeindliche Bestrebung vor.

Die "Letzte Generation" hat eine breite Debatte darüber ausgelöst, wie weit Protest gehen darf. Interner Link: Hier finden Sie weitere Hintergründen über zivilen Ungehorsam in der Klimabewegung.

bpb.de: Ist "Fridays for Future" erfolgreich?

Julia Zilles: Ein Zeichen für Erfolg ist es, wenn das Thema und die Akteurinnen und Akteure aus einer Protestbewegung über lange Zeit in der Öffentlichkeit eine Rolle spielen. Das trifft bei "Fridays for Future" zu. Diese Bewegung hat nicht nur das Thema auf die Tagesordnung gesetzt. Sie hat auch dafür gesorgt, dass es nicht in Vergessenheit geraten ist – wie das bei vielen anderen Protestbewegungen der Fall ist. Fünf Jahre sind schon eine sehr lange Zeit.

Die Bewegung hat es geschafft, dass Akteure aus ihrer Mitte im letzten Bundestagswahlkampf fürs Parlament kandidierten. Dadurch ist es zu einer direkten Interaktion zwischen der Bewegung und der Politik gekommen. "Fridays for Future" hat die Klima- und Umweltbewegung insgesamt stark erneuert und gesellschaftlich viel breiter aufgestellt.

Es ist aber auch nicht so, dass die Gesellschaft geschlossen dahintersteht. Klimaschutz ist ein Thema, das nach wie vor stark polarisiert und wozu sehr verschiedene Positionen existieren.

bpb.de: In welchem Verhältnis steht "Fridays for Future" zu anderen Gruppen wie "Extinction Rebellion" und die "Letzte Generation"?

Julia Zilles: Teilweise engagieren sich Akteurinnen und Akteure in verschiedenen Gruppen, die sich dadurch überschneiden. Teilweise ergänzt man sich. Es gibt auch Protestgruppen, die sich um den Kohleausstieg kümmern wie "Ende Gelände" oder Aktionsbündnisse im Interner Link: Hambacher Forst und in Interner Link: Lützerath. All diese Gruppen gehören in das große Spektrum der Klimabewegung. Das Verhältnis untereinander wird immer wieder neu ausgerichtet. Es gibt weder eine klare Abgrenzung voneinander noch ein grundsätzliches Kooperieren miteinander.

bpb.de: Zuletzt gab es kontroverse Debatten, über die Proteste von der "Letzten Generation", da diese auch von Straftaten begleitet werden. Worin liegen die strategischen Unterschiede bei "Extinction Rebellion", "Letzte Generation" und "Fridays for Future"?

Julia Zilles: "Fridays for Future" setzt überwiegend auf das Protestmittel Demonstrationen. Der Interner Link: "Letzten Generation" reicht dies in der politischen Wirkung nicht aus. Sie will durch Klebe-Aktionen die alltäglichen Abläufe stören und das Thema Klimaschutz noch dringlicher auf die Tagesordnung setzen. Interner Link: Ziviler Ungehorsam ist eine andere Form von Protesthandeln als eine reine Straßendemonstration.

Externer Link: "Extinction Rebellion" spielen in Deutschland derzeit eine weniger große Rolle. Diese Gruppe war der "Letzten Generation" zeitlich etwas vorgelagert. Ich habe den Eindruck, dass einige Akteurinnen und Akteure, die vorher bei "Extinction Rebellion" aktiv waren, jetzt bei der "Letzten Generation" aktiv sind. Auch "Extinction Rebellion" hat schon mit Straßenblockaden gearbeitet und zum Beispiel rote Kostüme auf Demonstrationen für eine besondere visuelle Wirkung eingesetzt.

bpb.de: Welche Zukunft hat "Fridays for Future" als Bewegung?

Julia Zilles: Prognosen sind in der Protestforschung schwierig. Das hängt stark von der Interaktion der Bewegung mit der Politik ab, aber auch vom Weltgeschehen insgesamt. Da der Klimawandel voranschreitet und viele politische Entscheidungen anstehen, wird "Fridays for Future" wohl weiterhin eine Rolle spielen. Zumindest werden ihre etablierten Akteurinnen und Akteure nicht verschwinden.

Jedoch ist es schwer zu sagen ist, wie es mit den großen Straßenprotesten weitergeht. Bei Protestbewegungen kommt es häufig vor, dass Massendemonstrationen nach einer Hochphase abebben und es dann eher zu punktuellen Veranstaltungen kommt. Auch "Fridays for Future" ruft seit einiger Zeit nicht mehr jeden Freitag zu Demonstrationen auf. Diese Art von kontinuierlichem Protest ist auf Dauer nur schwer aufrechtzuerhalten.

bpb.de: Es gibt Stimmen, die von einer möglichen Radikalisierung der Klimabewegung sprechen. Wie sehen Sie das bei "Fridays for Future"?

Julia Zilles: Das ist eine überdrehte Debatte, ich sehe keine Anzeichen dafür. Der Effekt, dass sich Bewegungen radikalisieren, hängt auch vom Verhalten der Politik ab. Protestbewegungen enden, wenn ihre Ziele erreicht sind. Solange das nicht der Fall ist, halten Proteste an. Wenn sich die Politik nicht bewegt – wie gerade im Verkehrsbereich –, dann werden die Proteste sicher auch wieder zunehmen. In welcher Form das geschieht, lässt sich nicht prognostizieren. Bei "Fridays for Future" gibt es keine Anzeichen einer Radikalisierung oder eine Entwicklung zur Gewalttätigkeit.

bpb.de: Frau Zilles, haben Sie vielen Dank für das Gespräch!

Antisemitismus-Vorwürfe

Posts vom internationalen Account von "Fridays for Future" sorgen seit 2021 mehrfach für Antisemitismus-Vorwürfe. Ein Post von 2021 stammte beispielsweise von der kanadischen "Fridays for Future"-Gruppe und kritisierte die Interner Link: Situation in Israel und den palästinensischen Gebieten. Einzelpersonen oder Gruppierungen nutzten die Plattform von "Fridays for Future" in der Vergangenheit, um sich zu Themen rund um Imperialismus, Kolonialismus und Menschenrechten zu äußern. "Fridays for Future"-Deutschland distanzierte sich von den Social-Media-Beiträgen zum Nahostkonflikt und Antisemitismus.

"Fridays for Future" ist in Ortsgruppen organisiert. Die Ortsgruppe Bremen stand mehrfach in der Kritik. Anlass war unter anderem ein Auftritt von "Palästina spricht" – einer Gruppe die im Zuge der Interner Link: BDS-Kampagne entstanden ist – auf einer Kundgebung der Ortsgruppe. Der Bundesverband "Fridays for Future" distanzierte sich davon. Die Bremer Ortsgruppe löste sich Anfang Juli 2023 auf und warf dem Bundesverband unter anderem strukturellen Rassismus vor. Die mittlerweile neugegründete Ortsgruppe Externer Link: positioniert sich in einem Statement gegen Antisemitismus.

Das Interview wurde am 27.7.23 für bpb.de geführt.

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Julia Zilles ist Politikwissenschaftlerin beim Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen (SOFI) e.V. an der Universität Göttingen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehört die Protest- und Bewegungsforschung.