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14.11.2012

Spickzettel anfertigen

Didaktische Hinweise
Das Verfassen eines "Spickzettels" fördert das eigenverantwortliche Arbeiten der Lernenden. Theoretische Inhalte können durch die strukturierte Darstellung in Stichpunkten, Schaubildern und Symbolen besser verinnerlicht werden. So fällt es im Nachhinein auch leichter, ein Thema mit all seinen Aspekten zu artikulieren und anderen zu vermitteln.

Verlauf
Die Lehrperson teilt die Klasse – je nach betreffenden Themenbereichen – in 3 bis 5 Gruppen auf, in welchen jeweils ein Textmaterial gelesen und bearbeitet wird. Die Schülerinnen und Schüler können nun elementare Begriffe unterstreichen und unbekannte Wörter klären. Sie werden dann dazu aufgefordert, zentrale Thesen in Stichpunkten auf einem Spickzettel festzuhalten. Die Inhalte können auch strukturell angeordnet werden, sodass Tabellen, Skizzen und Schaubilder entstehen (siehe hierzu auch Text in ein Schaubild umwandeln, Text gliedern). Der Spickzettel sollte nicht mehr als acht Stichpunkte enthalten.

Nachdem ein solcher Spickzettel erstellt worden ist, können die in den Texten erarbeiteten und festgehaltenen Inhalte anhand der Kugellagermethode von jedem der Schülerinnen und Schüler einem Partner vorgetragen werden.

Weiterführende Links
Universität Trier (Hrsg.): 10 Regeln der Spickzettelmethode, www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW2/Hoffmann/Spickzettel_Kugellager.doc (31.08.2012).

Schulportal Bremerhaven (Hrsg.): Spickzettelmethode, http://www.schulportal.bremerhaven.de/lsh/materialien/schulmaterial/Meth_Spickzettel.pdf (31.08.2012).

Die Schülermethode steht als PDF-Icon PDF-Dokument zum Download bereit.
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