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22.12.2011

Linksammlung

Akutmaßnahmen

Das Interventionsprogramm von Olweus



Kategorie: Konkrete Maßnahmen und Handlungsstrategien gegen Mobbing (für Lehrer).

Herangehensweise: handlungsorientiert.

Beschreibung:

Das Interventionsprogramm ist um wenige Schlüsselprinzipien herum aufgebaut, z.B. dass es sehr wichtig ist, eine schulische Umgebung (und idealerweise auch ein Zuhause) zu schaffen, die gekennzeichnet ist von Wärme, positiver Anteilnahme und Beteiligung der Erwachsenen auf der einen Seite und festen Grenzen gegenüber unakzeptablen Verhaltensweisen auf der anderen Seite. Um die Maßnahmen des Programm erfolgreich umzusetzen, müssen zwei Grundvoraussetzungen vorliegen: Problembewusstsein und Betroffenheit. Sind diese gegeben, sollen nun auf den drei Ebenen Schul-, Klassen- und individuelle Schülerebene bestimmte Maßnahmen erfolgen; wichtig ist hierbei, dass auf möglichst allen Ebenen gearbeitet wird.

Ziel der Methode/Maßnahme:

Das Interventionsprogramm zielt auf eine Reduzierung von Mobbing- und Gewaltkonflikten in der Schule ab. Dabei steht eine "ganzheitliche", d.h. eine auf allen Ebenen stattfindende Intervention im Mittelpunkt. Da es bei diesem Programm vorrangig um die Veränderung von Einstellungen, Verhaltensweisen und Routineabläufen im Schulalltag geht, kann es mit relativ geringem Mitteleinsatz durchgeführt werden

Weitere Quelle: http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOBBING/Programme.shtml


No Blame Approach



Kategorie: Konkrete Maßnahmen u. Handlungsstrategien gegen Mobbing (für Lehrer).

Herangehensweise: handlungsorientiert. Beschreibung:

Der No blame Approach ist besonders für jüngere SuS geeignet und erfolgt in drei zeitlich aufeinander folgenden Schritten: dem Gespräch mit den Mobbing-Betroffenen, der Unterstützungsgruppe (Helfergruppe aus SuS, unter denen auch die Mobber selbst, Mitläufer und Unbeteiligte sind) und der Einzel-Nachgespräche mit allen beteiligten Jugendlichen.

Ziel der Methode/Maßnahme:

Die Methode ist durch den 3-Schritt klar strukturiert und lösungsorientiert. Wie dem Namen "no blame approach" zu entnehmen ist, handelt es sich um einen Ansatz, bei dem auf Schuldzuweisungen und Bestrafungen verzichtet wird. Die Jugendlichen sollen selbst aus ihren eigenen Fähigkeiten und Ressourcen heraus Problemlösungsstrategien entwickeln und diese im Alltag implementieren, so dass der Mobbingprozess gestoppt wird.

Hinweis: Eine ausformulierte Beschreibung der Methode finden Sie hier.

Weitere Quelle: http://www.streitschlichtungskongress.de/documents/NBA-2006.pdf


Farsta-Methode



Kategorie: Konkrete Maßnahmen u. Handlungsstrategien gegen Mobbing (für Lehrer).

Herangehensweise: handlungsorientiert.

Beschreibung:

Nach einem Gespräch mit dem Mobbing-Opfer werden die Täter der Reihe nach aus dem Unterricht geholt und mit ihrem Verhalten konfrontiert. Vorrangig ist bei diesem Gespräch, den Täter in die Verantwortung zu nehmen und ihn dafür zu "gewinnen", die Situation des Opfers zu verbessern. Das Material bietet hierfür einen Gesprächsbogen und eine Übersicht über mögliche Rechtfertigungsstrategien.

Ziel der Methode/Maßnahme:

Die Täter werden mit ihrem Handeln konfrontiert und sollen lernen, mit dem Opfer fortan zusammenzuarbeiten, d.h. dem Opfer zu helfen, seine Situation zu verbessern und seine Reintegration in die Klasse zu unterstützen.

Hinweis: Eine ausformulierte Beschreibung der Methode finden Sie hier.

Quelle: Anti-Mobbing-Fibel, Bildungsserver Berlin-Brandenburg S.20.
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