Unterrichtsthema

Deutsch-deutsche Geschichte

40 Jahre lang waren West- und Ostdeutschland geteilt. Um die deutsch-deutsche Geschichte als Unterrichtsthema zu behandeln, bieten wir Ihnen umfangreiche Materialien zu den Ereignissen des 17. Juni 1953, zum Mauerbau 1961 bis hin zur Wiedervereinigung 1989: in Texten, Bildern und originalen Film- und Tondokumenten.

Geschichte des geteilten Deutschland am Whiteboard

DDR-Geschichte in der Mediathek

60 x Deutschland - Das Jahr 1990Der Umgang mit der DDR war nicht fairDer Osten ist eine "Übergangsgesellschaft"Jetzt oder nieAufbruch im Osten 1987 - 1989Deutsche Einheit am Balaton

Die Kunstszene der DDR

Volk - Kunst Wissenschaft geeint im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands, Werbung. Oktober 1945.
Bundesarchiv, Plak 100-050-001 / Grafiker: Därnke, John1. Bundeskonferenz des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands in Berlin. UBz: Bürgermeister Dr. Friedensburg begrüßt die Gäste im Namen der Stadt Berlin. 20. Mai 1947.Kunstausstellung Dresdner Künstler. 18.10.-15.11.1947.
Bundesarchiv, Plak 103-038-013 / Grafiker: o.Ang.„Durch Not und Niederbruch empor zu neuem Leben. Arbeite mit im Kulturbund“, 1948.
Bundesarchiv, Plak 100-050-006 / Grafiker: NaumannDDR-Plakat des ehem. Gesamtdeutschen Instituts, 1949.
Bundesarchiv, Plak 103-038-029 / Grafiker: CortýDie Akademie der Künste der DDR wurde am 24.3.1950 in der Deutschen Staatsoper Berlin mit einem Festakt feierlich eröffnet. Der Präsident der DDR, Wilhelm Pieck berief die ersten ordentlichen Mitglieder in die Akademie und überreichte ihnen die Urkunden ihrer Mitgliedschaft. Ministerpräsident Otto Grotewohl hielt eine Festrede. UBz: Prof. Nagel empfängt von Präsident Pieck die Urkunde.Berlin: Blick auf die Akademie der Künste am Robert-Koch-Platz, 1950.
Bundesarchiv, Bild 183-S95094 / Fotograf: o.Ang.In einer würdigen Feierstunde wurde am 1. März 1953 in Dresden die 3. Deutsche Kunstausstellung eröffnet. Anschliessend besichtigten Mitglieder der Regierung die Ausstellung im wiederhergestellten Albertinum. UBz: (von links nach rechts) Prof. Gute, Sekretär des Verbandes der bildenden Künste, Prof. Nagel, Präsident der 3. Deutschen Kunstausstellung; Ministerpräsident Grotewohl, Minister Wandel und der Stellv. des Ministerpräsidenten Ulbricht besichtigen die Ausstellung. 
Bundesarchiv, Bild 183-18578-0001 / Fotograf: Höhne, Erich; Pohl, ErichAktion „Weis(s)ung“: Die „Mitarbeiter“ hatten sich vorgenommen, „einen kompletten Arbeitstag nachzuspielen. Geplant war, in diesen 8,75 Stunden eine leerstehende Fabrikhalle zu reinigen und zu weißen. Pausen mit Kulturprogramm waren eingeplant. Ansonsten bestand Redeverbot. (...) Es galt [jedoch], sich nicht allein gegen das Verbot zu empören, sondern es zu hintergehen ...“ (Jörg Herold) Von links nach rechts: Frank Berendt, 
Götz Lehmann, Gerd Harry Lybke, Thorsten Schilling, Thomas Wauer, Thomas Krüger, Jörg Herold, Foto: Uwe WalterEinladungskarte zur 1. Verleihung des „Prix de Jagot“, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 3. März 1984, Fotomontage: Peter OehlmannVerleihung des „Prix de Jagot“ für bildende Kunst, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 3. März 1984: Akos Novaky, Thorsten Schilling, Jens Pfuhler (v.l.n.r.), Foto: Matthias Hildebrand, Archiv Uta GrundmannDie Jury des „Prix de Jagot“: Andreas Müller, Thorsten Schilling, Jens Pfuhler, Judy Lybke (v.l.n.r.), Foto: Matthias Hildebrand, Archiv Uta GrundmannHartwig Ebersbach in der Inszenierung „Ichs Apokalyptus“, Monolog für Free Jazz Theater von Tohm di Roes, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 6. Mai 1983: u.a. mit Thomas Heyn, „Gruppe FINE“, „sing and mime compagnie“, „Gruppe 37,2“, Foto: Gunda Schulze, Archiv Uta GrundmannTohm di Roes in seiner Inszenierung „Ichs Apokalyptus“, Monolog für Free Jazz Theater – „Akustische Aspekte II“, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 6. Mai 1983: u.a. mit Thomas Heyn, „Gruppe FINE“, „sing and mime compagnie“, „Gruppe 37,2“, Foto: Peter Oehlmann„La Sarraz“ – Mediencollage von Lutz Dammbeck, Kulturhaus „Nationale Front“, Leipzig, 24. Juni 1984 (Szene, Ablaufplan, Regie: L. Dammbeck; Tanz: Fine; Filme: Teile von „Hommage à La Sarraz“, eine Collage alter deutscher Heimfilme, 16mm Fassung der Videoaufzeichnung der Herakles-Proben; Kamera: Thomas Plenert; Regie/Schnitt: L. Dammbeck; Diamaterial: L. Dammbeck; Musik: Life Jazz Lothar Fiedler, Hansi Noack, Gottfried Rößler, Thomas Hertel; Aufbau/Kaschur/Malaktion: Olaf Wegewitz, Hans Hendrik Grimmling, L. Dammbeck; Projektion: Dietrich Oltmanns, Norbert Wagenbrett), Foto: Karin Plessing
1982 hatte Lutz Dammbeck mit der Arbeit am Herkakles-Konzept als Szenarium für einen Experimentalfilm begonnen; nach der Ablehnung durch die DEFA entwarf er es als Rauminszenierung und Mediencollage neu. Mit seinen auf der Grundlage dieses Konzeptes entwickelten multimedialen Inszenierungen „La Sarraz“, „Herakles“ und „Realfilm“ näherte sich Dammbeck der deutschen Vergangenheit und der politischen und sozialen Realität in der DDR. Er wandte sich „dem Thema Faschismus“ zu, weil er für seine Generation die Möglichkeit sah, „unbelastet und scheinbar naiv nach beunruhigenden Phänomenen zu fragen. Fragen zum Beispiel nach Ursachen für die Fazination des Nazismus, nach der Wirkung der von ihm geweckten Bilder und Emotionen, bis in die Gegenwart hinein“. (L. D.)Lesung von Adolf Endler, Jugendklubhaus „Arthur Hoffmann“, Leipzig, 5. Dezember 1989, Foto: Karin WieckhorstFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta GrundmannFoto: Archiv Uta Grundmann

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