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Sektion 1: Emotionen und Politik: Stimmungen statt Argumente? | bpb.de

Sektion 1: Emotionen und Politik: Stimmungen statt Argumente?

Welche Rolle spielen Kognition und Emotion bei der Verarbeitung von Informationen in der öffentlichen Auseinandersetzung? Wie prägen sie politische Einstellungen und Handlungen?

Inhalt

Emotionen spielen in der Politik eine zentrale Rolle. Seit der Ereignisse der letzten Jahre wie der Mehrheitsentscheidung für den Brexit, der Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten oder des Anwachsens rechtspopulistischer Bewegungen ist das Thema Emotionen von neuer Aktualität. Politische Auseinandersetzungen werden in einem stark emotionalisierten Kampf um Meinungsführung und Meinungsbildung ausgetragen. Die kontroverse Debatte um Emotionen trifft nicht nur auf inbrünstige Stammtischparolen, Fake News oder Hate Speeches zu. Emotionalität gilt auch als Zugang zu Bürgerinnen und Bürgern, als Ausweis von Authentizität, gerade bei Politiker_innen. So wird gefordert, dass politisches Handeln sowohl rational und vernünftig als auch "menschlich" und empathisch sein soll.

Welche Rolle spielen Kognition und Emotion bei der Verarbeitung von Informationen in der öffentlichen Auseinandersetzung? Wie prägen sie politische Einstellungen und Handlungen? Ist die emotionsgeladene konflikthafte Auseinandersetzung von gesellschaftlichen Gruppen ein taugliches Mittel, eine politische Auseinandersetzung zu führen und damit wichtig für die Demokratie? Wie adressiert Politik die Emotionen der Bürger_innen? Wie geht Politik mit Emotionen um? Was ist der emotionale Gehalt von linker Politik und von rechter Politik?

Mehr Informationen

  • Referent_innen: Prof. Dr. Gary S. Schaal, Helmut-Schmidt-Universität Hamburg Prof. Dr. Naika Foroutan, Humboldt-Universität zu Berlin Prof. Dr. Sabine A. Döring, Universität Tübingen, Philosophie PD. Dr. Paula Diehl, Universität Bielefeld Moderatorin: Dr. Catherine Newmark, Journalistin

  • Produktion: 08.03.2019

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Lizenzhinweise

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