Sektion 3: Partizipation – Was treibt uns an?

Warum engagieren sich Menschen? Welche Art von Partizipation ist förderlich für die Demokratie? Müssen Emotionen "demokratisch kanalisiert" werden?

Inhalt

Die Bilder der 68er-Studentenbewegung oder der Bürgerproteste in der DDR zeugen von hoher Emotionalität. Ein emotionaler Bezug ist eine notwendige Voraussetzung für politisches Engagement. Während in der Vergangenheit der Begriff der Politikverdrossenheit der Sorge über eine mangelnde politische Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern Ausdruck verlieh, zeigt sich politisches Engagement zurzeit am augenfälligsten in emotionsgeladenen "Protesten" rechtspopulistischer Bewegungen.

Warum engagieren sich Menschen? Welche Rolle spielen Empörung, Wut und Sorge, aber auch positive altruistische Gefühle wie Mitgefühl, Solidarität oder Zuneigung für Engagement und Partizipation? Welche Art von Partizipation ist förderlich für die Demokratie? Müssen Emotionen "demokratisch kanalisiert" werden?

Weitere Informationen

  • Referent_innen: Prof. Dr. Roland Roth, Hochschule Magdeburg-Stendal Dr. rer. pol. Jeannette Behringer, Fachbereich Gesellschaft und Ethik, Evang.-ref. Landeskirche des Kantons Zürich Prof. Dr. Priska Daphi, Universität Bielefeld, Fakultät für Soziologie Dr. Felix Heidenreich, Universität Stuttgart Moderator: Ismail Küpeli, Journalist

  • Produktion: 08.03.2019

  • Spieldauer: 01:27:27

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Themen



Weitere Medien zum Thema

Sektion 1: Emotionen und Politik: Stimmungen statt Argumente?

Sektion 1: Emotionen und Politik: Stimmungen statt Argumente?

Welche Rolle spielen Kognition und Emotion bei der Verarbeitung von Informationen in der öffentlichen Auseinandersetzung? Wie prägen sie politische Einstellungen und Handlungen? Weiter...

Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation?

Sektion 2: Emotionen im Netz: Entfesselte Kommunikation?

Welche neuen Ausdrucksformen von Emotionalität bieten sich im Netz? Verändert die Netzkommunikation unsere analoge Interaktion oder spiegeln die sogenannten sozialen Medien nur Entwicklungen der "realen" Kommunikation? Weiter...

Sektion 4: Gender und Race: Emotionen als Mittel zur Machtentfaltung

Sektion 4: Gender und Race: Emotionen als Mittel zur Machtentfaltung

In welcher Form hat der historische Diskurs über Emotionen die Konstruktionen von Gender und Race bis heute geprägt? Inwiefern werden Emotionen auch heute noch zur Ausübung von Macht diskreditiert? Weiter...

Sektion 11: Emotionen und Technologie: Was ist der Kern der Menschlichkeit?

Sektion 11: Emotionen und Technologie: Was ist der Kern der Menschlichkeit?

Wie reagiert unsere Gesellschaft auf immer menschlicher werdende Technologien und welche Grenzen sollten wir ziehen? Was zeichnet die menschlichen Emotionen aus und unterscheidet sie von bloßen Abläufen elektrischer Schaltkreise? Wenn... Weiter...

Sektion 9: Zugehörigkeiten und Heimatgefühle

Sektion 9: Zugehörigkeiten und Heimatgefühle

Wodurch konstituiert sich Zugehörigkeitsgefühl? Was bedeutet "Heimat"? In welchem Verhältnis stehen nationale und transnationale Identitäten? Unter welchen Umständen führen kollektive Emotionen zu Abgrenzung und Abwertung anderer Gruppen? Weiter...

Sektion 8: Besser mit Gefühl? Emotionalisierende Zugänge politischer Bildung

Sektion 8: Besser mit Gefühl? Emotionalisierende Zugänge politischer Bildung

Welche Rolle spielen Emotionalität und Rationalität in der politischen Bildung? Welche emotionalen Zugänge (Formate, Methoden) werden in der politischen Bildung eingesetzt und mit welchen Erfahrungen? Gibt es Bildungsinhalte, die einen... Weiter...

Sektion 5: Besorgt, ängstlich und wütend: Emotionale Rezeptionen gesellschaftlicher Umbrüche

Sektion 5: Besorgt, ängstlich und wütend: Emotionale Rezeptionen gesellschaftlicher Umbrüche

Welche Rolle spielen Emotionen bei der zunehmenden Segmentierung der Gesellschaft? Inwiefern gefährden oder befördern Polarisierungen den politischen Diskurs? Was hält die Gesellschaft – auch emotional – zusammen? Weiter...

Nach oben © Bundeszentrale für politische Bildung Zur klassischen Website von bpb.de wechseln