Podiumsdiskussion "Nach dem NSU - Betroffenheit fordert aktives Tun"

Fast acht Jahre sind seit der Aufdeckung des NSU-Komplexes vergangen, doch rassistische Gewalt und Morde sind weiterhin allgegenwärtig. Was hat sich seither also getan? Welche Lehren haben Polizei, Politik und die Gesamtgesellschaft gezogen? Welche Leerstellen bleiben?

Inhalt

Unter dem Titel "Betroffenheit fordert aktives Tun: Aktuelle Herausforderungen nach den NSU-Prozessen für Gesellschaft, Politik und Sicherheitsbehörden" diskutieren die Opfer-Anwältin Seda Basay-Yildiz, Prof.in Vanessa Salzmann von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW, Dr. Irene Mihalic, MdB und Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses, und der thüringische Verfassungsschutzpräsident Stephan J. Kramer die gesellschaftlichen Konsequenzen der NSU-Morde und des NSU-Prozesses. Dabei soll die Perspektive der Opfer im Mittelpunkt stehen: Welche Lehren können aus dem "NSU" und dem Prozess gezogen werden? Was hat die zufällige Aufdeckung der Mordserie gesellschaftlich bewirkt? Und hat in den unterschiedlichen Teilen der Gesellschaft – ob nun bei der Polizei, oder aber auch bei den Medien oder der Politik – ein Prozess der Selbstreflexion eingesetzt? Wie gehen wir mit den Erfahrungen der Betroffenen in unserer Gesellschaft um? Was muss getan werden, um zu verhindern, dass sich solche Ereignisse wiederholen?

Moderation: Heike Kleffner, Verband der Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e. V.

Die Podiumsdiskussion fand am 20. Mai 2019 in Berlin statt im Anschluss an die Aufführung der "NSU-Monologe" durch die Bühne für Menschenrechte.

Weitere Informationen

  • Produktion: cine plus Mediaservice GmbH & Co. KG

  • Produktion: 20.05.2019

  • Spieldauer: 01:04:24

  • hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung

Themen

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