Datenreport

Datenreport 2018



Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen

In der Altersphase von Kindheit und Jugend finden Übergänge von der Primar- in die Sekundarstufe und später dann auch von der Schule in die Ausbildung statt. Hier sind Kinder und Jugendliche gefordert, den jeweiligen Leistungsanforderungen und gesellschaftlichen Erwartungen an sie gerecht zu werden. Heutzutage spielen Schule und Ausbildung eine zentrale und zunehmend größere Rolle im Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen. Doch auch außerhalb der Schule sind Kinder und Jugendliche in weitere zentrale Kontexte wie Familie und Freundschaftsbeziehungen eingebunden, entwickeln in dieser Phase ihre eigene Identität und vollziehen diverse Entwicklungsaufgaben. Nicht zu vergessen ist neben dem schrittweisen Erwachsenwerden aber auch, dass junge Menschen in dieser Zeit einfach "nur" Kinder und Jugendliche mit vielfältigen Interessen, Wünschen und Zielen sind.

Der folgende Beitrag konzentriert sich auf ausgewählte Alltagskontexte von Kindern und Jugendlichen wie das Freizeitverhalten, subjektiv wahrgenommene Belastungen durch die Schule, die zunehmend als Lern- und Lebensort verstanden wird, sowie die Beziehungen zu Freundinnen und Freunden und in der Familie. Hierzu richtet sich der Blick auf die Auskünfte und Selbsteinschätzungen und damit subjektiven Perspektiven von 9- bis 17-Jährigen. Grundlage der Analysen sind Daten der zweiten Welle der bevölkerungsrepräsentativen Befragung "Aufwachsen in Deutschland: Alltagswelten" (AID:A II) des Deutschen Jugendinstituts e. V. (DJI). Zur Verfügung stehen hierbei Selbstauskünfte von insgesamt 4.911 Kindern und Jugendlichen im Alter von 9 bis 17 Jahren, die in den Jahren 2014 und 2015 zu ihrer Lebenssituation in Deutschland befragt wurden.

Autorinnen: Anne Berngruber, Nora Gaupp, Alexandra N. Langmeyer; Deutsches Jugendinstitut
Herausgeber: WZB / SOEP

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