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14.11.2018

Bundestagswahlen

Dem Grundgesetz entsprechend wird der Bundestag auf vier Jahre gewählt. Die Wahl zum 19. Deutschen Bundestag fand am 24. September 2017 statt. Wahlberechtigt waren rund 62 Millionen Deutsche, darunter etwa 3 Millionen zum ersten Mal. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 % und ist damit gegenüber der Bundestagswahl 2013 um 4,6 Prozentpunkte gestiegen. Betrachtet man die Wahlbeteiligung in den einzelnen Bundesländern, ergibt sich ein sehr unterschiedliches Bild. In sieben Ländern lag sie über dem Bundesdurchschnitt. Am höchsten war sie in Baden-Württemberg, gefolgt von Bayern und Rheinland-Pfalz. Die niedrigsten Wahlbeteiligungen gab es in Mecklenburg-Vorpommern, Bremen und in Sachsen-Anhalt. In allen neuen Ländern und Berlin-Ost lag die Wahlbeteiligung unter dem Bundesdurchschnitt – wie bereits seit der Bundestagswahl 2002.

Wahlberechtigte und Wahlbeteiligung bei Bundestagswahlen Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Wahlbeteiligung nach Bundesländern bei der Bundestagswahl 2017 — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Bei der Bundestagswahl handelt es sich um eine personalisierte Verhältniswahl. Jede Wählerin und jeder Wähler hat zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählen sie die Wahlkreisabgeordneten in 299 Bundestagswahlkreisen, die sie im Deutschen Bundestag vertreten sollen. Mit der Zweitstimme entscheiden sich die Wählerinnen und Wähler für eine bestimmte Partei (Landesliste). Die Zweitstimmen sind grundsätzlich für die Gesamtzahl der Abgeordneten einer jeden Partei und für das Stärkeverhältnis der Parteien im Deutschen Bundestag ausschlaggebend.

An der Wahl 2017 nahmen so viele Parteien wie nie zuvor teil. Das Stimmverhalten der Wählerinnen und Wähler hatte schließlich zur Folge, dass sieben Parteien in den Bundestag einzogen – die größte Zahl erfolgreicher Parteien, die es bei gesamtdeutschen Bundestagswahlen bisher gab. Einen in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland neuen Rekordwert erreichte mit 709 Abgeordneten zudem die Zahl der Sitze im Deutschen Bundestag.

Zweitstimmenanteile der Parteien bei der Bundestagswahl 2017 — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Die CDU erreichte im Herbst 2017 einen Zweitstimmenanteil von 26,8 % und wurde damit stärkste Partei. Gegenüber der Bundestagswahl 2013 verlor sie 7,4 Prozentpunkte und musste damit den größten Zweitstimmenverlust aller zur Wahl angetretenen Parteien hinnehmen. In allen Ländern (ohne Bayern, wo die CDU nicht zur Wahl stand) waren Verluste zu verzeichnen – zwischen 4,2 Prozentpunkten in Bremen und 15,8 Prozentpunkten in Sachsen. Außer in Bremen und Sachsen wurde sie in allen Ländern stärkste Partei.

Zweitstimmenanteile der Parteien bei den Bundestagswahlen 2013 und 2017 ­— in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Zweitstimmenanteile der Parteien bei Bundestagswahlen — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Auch die CSU musste im September 2017 einen Verlust an Zweitstimmen verbuchen. Der Zweitstimmenanteil sank von 49,3 % (2013) auf 38,8 % der in Bayern abgegebenen Stimmen – nur dort ist sie zur Wahl angetreten. Damit erzielte die CSU 6,2 % aller gültigen Zweitstimmen im Bundesgebiet; ihr Zweitstimmenanteil sank gegenüber der Bundestagswahl 2013 um 1,2 Prozentpunkte.

Die SPD errang bei der letzten Bundestagswahl 20,5 % aller gültigen Zweitstimmen im Wahlgebiet. Im Vergleich zur Bundestagswahl 2013, bei der ihr Zweitstimmenanteil 25,7 % betragen hatte, verlor sie somit 5,2 Prozentpunkte. Auch sie hatte in allen Ländern Verluste zu verzeichnen, und zwar zwischen 2,7 Prozentpunkten in Mecklenburg-Vorpommern und 8,9 Prozentpunkten in Hamburg.

DIE LINKE gewann 9,2 % der gültigen Zweitstimmen. Das ist gegenüber der Bundestagswahl 2013 ein Gewinn von 0,6 Prozentpunkten. Sie verlor in fünf Ländern Stimmenanteile, und zwar zwischen 3,7 Prozentpunkten in Mecklenburg-Vorpommern und 6,6 Prozentpunkten in Thüringen. In elf Ländern konnte sie Gewinne zwischen 0,3 (Berlin) und 3,4 Prozentpunkten (Hamburg) verzeichnen.

Die GRÜNEN erhielten 2017 von allen gültigen Zweitstimmen 8,9 % und gewannen damit gegenüber der vorherigen Bundestagswahl 0,5 Prozentpunkte an Zweitstimmen hinzu. Sie steigerten sich in sieben Ländern zwischen 0,2 Prozentpunkten in Berlin und 2,6 Prozentpunkten in Schleswig-Holstein. In allen anderen Ländern erlitten die GRÜNEN Stimmeneinbußen. Am niedrigsten waren die Verluste mit 0,1 Prozentpunkten in Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz, am höchsten in Bremen mit 1,1 Prozentpunkten.

Die FDP, die 2013 mit 4,8 % der gültigen Zweitstimmen den Einzug in den Deutschen Bundestag nur knapp verpasst hatte, erreichte bei der letzten Bundestagswahl 10,7 % der gültigen Zweitstimmen. Damit verbesserte sie ihr Ergebnis von 2013 um 6,0 Prozentpunkte. Die FDP gewann in allen Ländern Zweitstimmenanteile, und zwar zwischen 3,8 Prozentpunkten im Saarland und 7,9 Prozentpunkten in Nordrhein-Westfalen.

Die AfD, die 12,6 % der Zweitstimmen erzielte, ist erstmals im Deutschen Bundestag vertreten. Ihr Zuwachs an Zweitstimmen beträgt gegenüber der letzten Bundestagswahl 7,9 Prozentpunkte. Sie gewann in allen Ländern Zweitstimmen hinzu. Den geringsten Zuwachs erzielte sie in Schleswig-Holstein mit 3,6 Prozentpunkten, den größten in Sachsen mit 20,3 Prozentpunkten.

Fünf Monate nach der Bundestagswahl haben sich erneut CDU, CSU und SPD zu einer großen Koalition zusammengeschlossen. Von den 709 Sitzen im Deutschen Bundestag entfallen auf die Koalitionsparteien insgesamt 399 Sitze. Die Opposition verfügt dagegen über 310 Sitze.

Frauen sind im Deutschen Bundestag weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Obwohl über 2 Millionen mehr Frauen als Männer wahlberechtigt waren, stellen sie im 19. Deutschen Bundestag mit 218 Mandaten weniger als ein Drittel (31 %) der 709 Abgeordneten. Im 18. Deutschen Bundestag waren unter den insgesamt 631 Abgeordneten noch 229 Frauen vertreten; die Frauenquote betrug damals 36 %.

Die GRÜNEN und DIE LINKE erreichten mit 58 % beziehungsweise 54 % der Abgeordneten die höchsten Frauenanteile, gefolgt von der SPD (42 %), der FDP (23 %) und der CDU (21 %) sowie der CSU mit 17 %. Den geringsten Frauenanteil weist mit
12 % die AfD auf.

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Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Bei jeder Bundestagswahl tragen am Wahltag rund 650.000 ehrenamtliche Wahlhelferinnen und -helfer in den etwa 88.000 Urnen- und Briefwahlbezirken zum Gelingen der Wahl bei. Sie müssen selbst wahlberechtigt sein und werden von den Gemeindebehörden berufen.

In jedem Wahllokal wird ein Wahlvorstand eingesetzt. Jeder Wahlvorstand besteht aus einer Wahlvorsteherin oder einem Wahlvorsteher, einer Stellvertretung und weiteren drei bis sieben Beisitzerinnen und Beisitzern.

Die Wahlvorstände müssen bereits vor Öffnung der Wahlräume um 8:00 Uhr Vorbereitungen treffen. Bis 18:00 Uhr sind die Wahlräume geöffnet. Während dieser Zeit organisiert und überwacht der Wahlvorstand die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl und erklärt bei Bedarf den Bürgerinnen und Bürgern die Wahlformalitäten. Hierzu zählt insbesondere die Überprüfung der Wahlberechtigung aufgrund des Wählerverzeichnisses und die Ausgabe der Stimmzettel. Der Wahlvorstand zählt nach Schließung des Wahllokals die Stimmen aus und meldet das Ergebnis an die Kommune weiter.

Bei der Tätigkeit als Wahlhelferin oder Wahlhelfer handelt es sich um eine ehrenamtliche Tätigkeit, zu deren Übernahme jede und jeder Wahlberechtigte verpflichtet ist. Sie kann nur aus wichtigem Grund abgelehnt werden. Wichtige Gründe sind:

  • dringende berufliche Gründe,
  • Krankheit oder körperliche Beeinträchtigung,
  • ein anderer wichtiger Grund.
Die Entscheidung, ob ein wichtiger Grund vorliegt, trifft die zuständige Gemeindebehörde. Der beziehungsweise die Wahlberechtigte ist dafür beweispflichtig. Für ihre Tätigkeit erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände ein Erfrischungsgeld, unter bestimmten Voraussetzungen auch Fahrtkostenerstattung.

Einen anschaulichen Einblick in die Tätigkeiten der Wahlvorstände bieten die Videos "Der Wahlvorstand", "Ablauf des Wahltages" und "Ablauf der Stimmauszählung und Dokumentation", die auf der Internetseite des Bundeswahlleiters abrufbar sind: https://www.bundeswahlleiter.de/ bundestagswahlen/2017/ informationen-wahlhelfer.html

Weitere Erläuterungen und Definitionen rund um das Thema Wahl, wie zur Sitzverteilung oder zu den Wahlkreisen, gibt das Wahl-Lexikon des Bundeswahlleiters unter: https://www.bundeswahlleiter.de/ service/glossar.html

Das Wahl-Lexikon informiert über die Vorbereitung von Bundestags- und Europawahlen und trägt zum besseren Verständnis des Wahlablaufs und der gesetzlichen Regelungen bei.

Außerdem finden sich weitere Informationen in unregelmäßigen Abständen auf Twitter unter: @Wahlleiter_Bund


Die repräsentative Wahlstatistik

Die repräsentative Wahlstatistik zeigt bei der Altersstruktur der Wahlberechtigten sehr deutlich die demografische Entwicklung der deutschen Bevölkerung. Die Generation der 30- bis 59-Jährigen stellte bei der Bundestagswahl 2017 fast die Hälfte aller Wahlberechtigten. Die Altersgruppe ab 60 Jahren umfasste gut ein Drittel aller potenziellen Wählerinnen und Wähler und damit rund doppelt so viele wie die jüngere Generation unter 30 Jahren. Diese machte nur knapp ein Sechstel aller Wahlberechtigten aus. Bei der Bundestagswahl 1990 hatten die über 60-Jährigen nur gut ein Viertel der Wahlberechtigten gestellt, die unter 30-Jährigen hingegen noch knapp ein Viertel.

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Info 2

Was ist die repräsentative Wahlstatistik?

Die repräsentative Wahlstatistik ist eine Stichprobenerhebung. In die Auswahl einbezogen werden bis zu jeweils 5 % aller Urnen- und Briefwahlbezirke im gesamten Bundesgebiet und nicht mehr als jeweils
10 % aller Urnen- und Briefwahlbezirke in einem Land. Dabei müssen die ausgewählten Urnenwahlbezirke mindestens 400 Wahlberechtigte umfassen und ausgewählte Briefwahlbezirke mindestens 400 Briefwählerinnen und -wähler bei der vorherigen Wahl umfasst haben. Bei der Bundestagswahl 2017 waren insgesamt 2,2 Millionen Wahlberechtigte in der Stichprobe; dies entspricht einem Anteil von 3,6 %.

Im Gegensatz zur allgemeinen Wahlstatistik, bei der es sich um eine Dokumentation der von den Wahlorganen festgestellten Wahlergebnisse und der dort angefallenen Informationen handelt, stellt die repräsentative Wahlstatistik fest, in welchem Umfang sich die Wahlberechtigten beziehungsweise die Wählerinnen und Wähler aus verschiedenen Altersgruppen an der Wahl beteiligen und wie sie stimmen. Damit ermöglicht sie bedeutende Rückschlüsse über deren Wahlverhalten und ihre Beteiligung am demokratischen Staatsleben.

Die repräsentative Wahlstatistik ist eine Besonderheit im deutschen Wahlrecht und weltweit einmalig. Die Ergebnisse interessieren insbesondere die politischen Parteien und wahlwissenschaftliche Einrichtungen.

Bei der Bundestagswahl 2017 wurde zum 16. Mal seit 1953 eine repräsentative Wahlstatistik durchgeführt.

Wahlberechtigte nach Altersgruppen — in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Die Wahlbeteiligung lag nach dem amtlichen Endergebnis der Bundestagswahl 2017 bei 76,2 %. Sie hat sich bei allen Bundestagswahlen seit 1953 in den einzelnen Altersgruppen weitgehend parallel zur Gesamtbeteiligung entwickelt, wenn auch auf unterschiedlichen Niveaus. Überdurchschnittlich hoch war stets die Wahlbeteiligung der 40- bis 69-Jährigen, so auch bei der Bundestagswahl 2017. Die Wahlberechtigten unter 30 Jahren gingen 2017 dagegen – wie auch in der Vergangenheit – nur unterdurchschnittlich häufig wählen. Der seit der Bundestagswahl 2009 bestehende Trend bei den Wahlberechtigten ab 70 Jahren verfestigte sich nicht: Während 2009 und 2013 die Wahlbeteiligung in dieser Altersgruppe überdurchschnittlich war, lag diese 2017 nur noch knapp unter dem Durchschnitt. Auch die Wahlbeteiligung der 30- bis 39-Jährigen ist gesunken: Bis Anfang der 1980er-Jahre war sie noch überdurchschnittlich hoch, inzwischen liegt sie höchstens im durchschnittlichen Bereich.

Während die Wahlbeteiligung der Erstwählerinnen und -wähler 2017 bei 69,9 % lag, hatte die Altersgruppe der 21- bis 24-Jährigen erneut mit 67,0 % den niedrigsten Wert. Bei den folgenden Altersgruppen steigt die Wahlbeteiligung jeweils an – bis zu den 60- bis 69-Jährigen, die mit 81,0 % am häufigsten zur Wahl gingen.

Im Hinblick auf die demografische Entwicklung und im Zusammenspiel mit der unterdurchschnittlichen Wahlbeteiligung der jüngeren Generationen ist das politische Einflusspotenzial der jüngeren Wählerinnen und Wähler gegenüber den Älteren überproportional geschwächt.

Abweichung der Wahlbeteiligung nach Altersgruppen von der durchschnittlichen Wahlbeteiligung bei der Bundestagswahl 2017 — in Prozentpunkten Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Die CDU war durchweg in allen Altersgruppen die stärkste Partei. Verhältnismäßig knapp war ihr Vorsprung vor der SPD nur bei den jüngsten Wählerinnen und Wählern zwischen 18 und 24 Jahren. Hier erreichte sie mit 19,9 % ihr schlechtestes Ergebnis. In allen weiteren Altersgruppen bis 69 Jahre schwankte der Stimmenanteil der CDU zwischen 21,4 % und 27,2 %. Bei den Wählern ab 70 Jahren stieg er sprunghaft auf
36,5 % an.

Stimmabgabe (Zweitstimmen) nach Altersgruppen bei der Bundestagswahl 2017 ­— in Prozent Lizenz: cc by-nc-nd/3.0/de/ (bpb)


Die CSU schnitt wie ihre Schwesterpartei besonders gut bei älteren Wählerinnen und Wählern ab. So erreichte sie bundesweit bei den ab 70-Jährigen 8,1 %.

Die SPD erzielte bei der Bundestagswahl 2017 mit 25,2 % ihren höchsten Stimmenanteil ebenfalls bei den Wählerinnen und Wählern ab 70 Jahren. Bei den 35- bis 44-Jährigen hatte sie mit 15,6 % ihren geringsten Zweitstimmenanteil.

Die AfD, die insgesamt die größten Gewinne zu verzeichnen hatte, konnte bei den 25- bis 69-Jährigen ein relativ konstantes Wählerpotenzial von 12,8 % bis 15,4 % für sich erschließen. Deutlich weniger erfolgreich war sie sowohl bei der jüngsten Generation (8,0 %) als auch bei den ältesten Wählerinnen und Wählern (8,3 %).

Die FDP zeigte prozentual die geringsten Schwankungen in den einzelnen Altersgruppen. Die Wählerinnen und Wähler sind über alle Altersgruppen fast gleichmäßig verteilt. Den höchsten Stimmenanteil erreichte sie in der jüngsten Altersgruppe (13,2 %).

DIE LINKE erzielte ihren höchsten Stimmenanteil bei den 25- bis 34-Jährigen mit 10,9 %. Auch bei ihr wiesen die Stimmenanteile zwischen den einzelnen Altersgruppen nur relativ geringe Schwankungen auf.

Die GRÜNEN erreichten bei der Bundestagswahl 2017 in allen Altersgruppen bis 59 Jahre zweistellige Stimmenanteile. Am erfolgreichsten waren sie mit 14,6 % bei den Jung- und Erstwählern unter 25 Jahren. Bei den über 60-Jährigen erreichten sie hingegen deutlich schlechtere Ergebnisse, bei den ab 70-Jährigen sogar nur 3,8 %.

Die sonstigen Parteien schnitten bei der jüngsten Generation mit 10,4 % deutlich am besten ab.

Brigitte Gisart

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