Datenreport

Datenreport 2018



Wohnen

Ein kurzer Blick in die Presse genügt, um zu erahnen, welche Bedeutung das Thema "Wohnen" gegenwärtig in Deutschland hat. Nachrichten über Mietpreise und Wohnungsverfügbarkeiten in Großstädten haben die öffentliche Diskussion der letzten Jahre ebenso angeregt wie der Anstieg der Immobilienpreise.

Von den Entwicklungen im Bereich des Wohnungsmarktes hängt die wahrgenommene Lebensqualität vieler Menschen ab, da ein "Dach über dem Kopf" ein menschliches Grundbedürfnis darstellt. Neben der Bedeutung für den Einzelnen und der damit verbundenen Rolle für die Gesellschaft ist Wohnen auch für die Gesamtwirtschaft relevant, da viele Wirtschaftszweige an der Entwicklung des Wohnungsmarktes mitwirken. Auch die öffentliche Hand ist in diesem Bereich aktiv, sei es durch den Bau von Wohnungen oder in Form von Zuschüssen zu den Wohnkosten durch Transferleistungen wie Wohngeld (siehe Kapitel 8.3).

Die amtliche Statistik bietet Informationen zu den Kernaspekten des Wohnens in verschiedenen Erhebungen an. In diesem Kapitel soll ein möglichst umfassendes und aktuelles Bild dieses Lebens- und Wirtschaftsbereiches entstehen.

Im Kapitel wird nach ost- und westdeutschen Flächenländern und Stadtstaaten differenziert und damit der Tatsache Rechnung getragen, dass diese Gebiete beim Thema Wohnen verschiedene Strukturen aufweisen. So ist in den Stadtstaaten – insbesondere in Berlin – beispielsweise von einem stärkeren Bevölkerungszuwachs und einer anderen Wohnraumstruktur mit vielen kleinen Haushalten auszugehen als in stärker ländlich geprägten Flächenländern.

Autor: Daniel Zimmermann
Herausgeber: Statistisches Bundesamt (Destatis)

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