Benchmarking

B. [dt.: Setzen von Maßstäben] bezeichnet ein innovationsorientiertes Steuerungsinstrument. Durch einen systematischen und kontinuierlichen Prozess des Messens und Vergleichens von Produkten, Dienstleistungen und Methoden versucht man, zwischen verschiedenen Unternehmen oder Organisationen sog. »best practices« (engl.: bewährte Praxis) als Leistungsmaßstäbe zu finden. Ziel ist es, den Abstand zum Marktführer systematisch zu verringern und im Ergebnis des B.-Prozesses bessere Leistungen zu erbringen. Auch die EU greift im Kontext der sog. Offenen Methode der Koordinierung sowie zahlreicher Politikfelder (z. B. in der europ. Beschäftigungspolitik) auf dieses Steuerungsinstrument zurück.

Siehe auch:
Beschäftigungspolitik der EU

Quelle: Martin Große Hüttmann/Hans-Georg Wehling (Hg.): Das Europalexikon, 2., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2013. Autor des Artikels: C. Roth

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