Left-overs

Unter L. [dt.: Überbleibsel] versteht man Reformvorhaben an EU-Verträgen, die im Rahmen einer Regierungskonferenz nicht abschließend geklärt werden können und deshalb auf eine spätere Reformrunde vertagt werden. Geprägt wurde der Begriff in der Vertragsreform von Amsterdam (1997).

Literatur:C. Giering: Die institutionellen Reformen von Nizza. Anforderungen, Ergebnisse, Konsequenzen, in: W. Weidenfeld (Hg.), Nizza in der Analyse, Gütersloh 2001, S. 51-144.

Siehe auch:
Regierungskonferenz
Vertrag von Amsterdam
Vertrag von Nizza

Quelle: Martin Große Hüttmann/Hans-Georg Wehling (Hg.): Das Europalexikon, 2., aktual. Aufl. Bonn: Dietz 2013. Autor des Artikels: A. Möller

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