G20

Gründung
15./16.12.1999 in Berlin (erstes Treffen der Finanzminister und Notenbankgouverneure)

Aufgaben
Erörterung zentraler Fragen internationaler Wirtschafts- und Währungspolitik zwischen den Staaten, die für die Stabilität des Finanz- und Währungssystems bedeutsam sind; Stabilisierung des internationalen Finanzsystems und Vorbeugung von Krisen; die Gruppe ist kein Entscheidungsgremium

Mitglieder
Neben den G7-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, Kanada und USA) die G5-Staaten (Brasilien, Indien, VR China, Mexiko und Südafrika) sowie Argentinien, Australien, Indonesien, Rep. Korea, Russland, Saudi-Arabien und Türkei sowie als 20. Mitglied die Ratspräsidentschaft der Europäischen Union (EU) und der Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB); ex-officio nehmen die Geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF), der Vorsitzende des Internationalen Währungs- und Finanzausschusses (IMFC), der Präsident der Weltbank und der Vorsitzende des Development Committee von Weltbank und IWF an den G20-Treffen teil; die G20 repräsentieren zwei Drittel der Weltbevölkerung, rd. 85% des weltweiten BIP (kaufkraftbereinigt) und drei Viertel des Welthandels (einschl. EU-Binnenhandel)

Organe
keine feste Organisationsstruktur, informelle Treffen auf Ebene der Minister und der Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten unter Vorsitz der gastgebenden Regierung, die dafür ein temporäres Sekretariat schafft (2017: Deutschland, 2018: Argentinien, 2019: Japan)

Finanzierung
durch die Mitgliedstaaten

www.g20.org

Quelle: Der neue Fischer Weltalmanach 2019 © Fischer Taschenbuch Verlag in der S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 2018.

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