Absatz

letzte Stufe im betrieblichen Leistungsprozess nach Beschaffung und Produktion, häufig wird dafür auch der Begriff Marketing (siehe dort) benutzt. Die Absatzaufgabe (Absatzwirtschaft) befasst sich mit der Erforschung des Absatzmarktes, seiner Beeinflussung durch absatzpolitische Instrumente, z. B. durch Produktpolitik (siehe dort), Preispolitik (siehe dort) oder Werbung (siehe dort) und dem Verkauf (oder der Vermietung) der betrieblichen Produktion.

Um Produkte oder Dienstleistungen verkaufen zu können, muss im Rahmen der Absatzforschung oder Marktforschung (siehe dort) aus einer Vielzahl von Informationen systematisch herausgefunden werden: Was wollen die Verbraucher? Wie ist die Konkurrenzsituation? Wie sind die Produkte am Markt unterzubringen? Danach muss die Fragestellung erweitert werden: Welche Zielgruppe kommt als Käufer infrage? Worin liegt der besondere Nutzen für ihn? Wo soll das Produkt preislich einzuordnen sein? Nach dieser Produktkonzeption ist die Absatzplanung anzugehen. Neben der Einschätzung der Absatzmengen (Absatzprognose) sind die Absatzkosten zu ermitteln und es muss ein Werbeplan entwickelt werden. Diese Vorgänge werden im Absatzplan festgehalten.

Schon vor Beginn der Produktion ist die Absatzpolitik festzulegen: Wie hoch soll der Preis sein? Wie soll das Produkt gestaltet sein? Wie soll geworben werden? Wie soll der Vertrieb, also der Absatzweg im Rahmen der Vertriebspolitik (siehe dort), gewählt werden?

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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