Amsterdamer Vertrag

Der Vertrag von Amsterdam ist nach der Einheitlichen Europäischen Akte 1987 und dem Maastricht-Vertrag (siehe dort) die dritte umfassende Reform der europäischen Gemeinschaftsverträge. Der Vertrag wurde am 2. 10. 1997 im Rahmen eines Gipfeltreffens von den Staats- und Regierungschefs der Mitgliedstaaten der EU unterzeichnet. Der Vertrag sieht eine Stärkung des Europäischen Parlaments vor, die stärkere Zusammenarbeit der Justiz und der Innenpolitik durch das Schengener Abkommen, die Erweiterung der gemeinsamen Außen- und Verteidigungspolitik, eine größere Bürgernähe und einen besseren Verbraucherschutz.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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