Beschäftigungsstand


Beschäftigungsstand. Die langfristige Entwicklung der Arbeitslosenquote und der Arbeitslosenzahl in Deutschland

Auslastung des volkswirtschaftlichen Produktionspotenzials durch den Produktionsfaktor Arbeit, gemessen anhand der Arbeitslosenquote. Wirtschaftspolitisch wird gemäß Stabilitätsgesetz ein möglichst hoher Beschäftigungsstand angestrebt; die Zahl der Arbeitslosen soll möglichst gering sein. Ein Minimum an Arbeitslosigkeit ist dabei in der Regel unvermeidbar, da eine gewisse Zahl von Arbeitnehmern z. B. durch saisonale Schwankungen oder als Folge eines Arbeitsplatzwechsels zum Zeitpunkt der statistischen Registrierung keiner Beschäftigung nachgeht.

Ein hoher Beschäftigungsstand im Sinne von Vollbeschäftigung gilt deshalb bereits als erreicht, wenn die Arbeitslosenquote bei etwa 2 % liegt, obwohl theoretisch eine Arbeitslosenquote von 0 % bestehen müsste.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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