Deutscher Gewerkschaftsbund

Reiner Hoffmann

Deutscher Gewerkschaftsbund.

Hoffmann wurde 1955 geboren. Nach einer kaufmännischen Ausbildung und über den zweiten Bildungsweg schloss er 1982 sein Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Gesamthochschule Wuppertal ab. Er trat 1972 der SPD und der Gewerkschaft IG Chemie-Papier-Keramik bei. Von 1984 bis 1994 leitete Hoffmann die Forschungsförderung in der Hans-Böckler-Stiftung, danach war er Direktor des Europäischen Gewerkschaftsinstituts und stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Gewerkschaftsbundes. Seit Mai 2014 ist Hoffmann als Nachfolger von Michael Sommer Vorsitzender des Deutschen Gewerkschaftsbundes.
der Dachverband von acht Einzelgewerkschaften: IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG Bau), die IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), die IG Metall (IGM) und die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (»ver.di«). Größte Einzelgewerkschaft im DGB ist die IG Metall (2015: 2,27 Mio. Mitglieder), gefolgt von »ver.di« (2015: 2,04 Mio. Mitglieder).

Der DGB wurde 1949 gegründet und vertritt vor allem die sozialen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Interessen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer (genauer: der Ende 2015 rund 6,1 Mio. Gewerkschaftsmitglieder, 2000: 7,8 Mio.) gegenüber Arbeitgeberverbänden und Regierung. Der DGB führt selbst keine Tarifverhandlungen und schließt keine Tarifverträge ab.

Anschrift: Henriette-Herz-Platz 2, 10178 Berlin; Telefon: 030 240600; Internet: www.dgb.de.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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