Electronic Cash

das von der Kreditwirtschaft 1990 eingeführte POS-System (siehe dort), bei dem sich der Kunde unter Verwendung einer EC-, Kredit- oder Kundenkarte durch Eingabe seiner persönlichen Identifikationsnummer (PIN) gegenüber dem System legitimiert und den Rechnungsbetrag bestätigt. Die vom Kartenleser aus dem Magnetstreifen (bzw. dem Chip) gelesenen Daten werden direkt verschlüsselt an ein Autorisierungssystem der Kreditwirtschaft zu Prüfungszwecken (Legitimation, Sperrvermerk, Zahlungsfähigkeit) übertragen. Bei positivem Ergebnis garantiert das Kreditgewerbe dem Händler die Zahlung des Betrages, der dann vom Bankkonto des Kunden abgebucht und dem des Händlers gutgeschrieben wird.

Das nationale Electronic-Cash-System wurde Ende 1994 um das grenzüberschreitende edc/Maestro-Verfahren (edc = electronic debit card) erweitert, dadurch können deutsche EC-Karteninhaber im Ausland an automatisierten Kassen bezahlen.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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