Fließfertigung


Fließfertigung. Der amerikanische Industrielle Henry Ford (* 1863 † 1947) gilt als Begründer der Fließfertigung. Seit 1913 lief das Automobil Modell T (»Tin Lizzy«) vom Band.

Organisationstyp der industriellen Fertigung, ordnet die Arbeitsplätze und Betriebsmittel (Maschinen der Zubring-, Bearbeitungs-, Mess- und Steuereinrichtungen) in der Abfolge der an dem Erzeugnis vorzunehmenden Arbeitsgänge an. Kennzeichnend sind die Fertigungsstraßen mit der Sonderform der Fließbandfertigung, z. B. bei der Produktion von Pkw, Fernsehgeräten. Vorteile der Fließfertigung sind niedrige Durchlaufzeiten des Produkts, dadurch entfallen weitgehend Zwischenlager; ein sehr standardisierter Produktionsprozess ermöglicht schnelle Fehlerkontrollen. Nachteile sind geringe Anpassungsmöglichkeiten der Produktion an sich verändernde Nachfrageschwankungen, die Umrüstung ist teuer und langwierig; kleine Störungen können den gesamten Produktionsprozess blockieren; auch sind die Arbeitnehmer sehr monoton beschäftigt.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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