Führung


Führung. Unternehmensführung im Modell des Regelkreislaufs von Planung Entscheidung Realisation und Kontrolle

die planende, leitende, koordinierende und kontrollierende Tätigkeit der Unternehmensleitung einschließlich der Mitarbeiterführung durch Unternehmer, Vorstand, Geschäftsführung, Chef (Vorgesetzter). Je größer das Unternehmen, desto mehr Führungsebenen (Führungshierarchien) gibt es im Management (siehe dort).

Führung heißt auch, Führungsaufgaben wahrzunehmen, das sind vor allem: 1) Festlegung der Unternehmensziele, z. B. den Gewinn verdoppeln, 2) Bestimmung der Geschäftspolitik, z. B. neue Produkte aufnehmen, neue Vertriebswege suchen, 3) Planung (siehe dort) und Entscheidung (siehe dort) über Vorhaben (Wann sollen welche Produkte in welcher Stückzahl produziert werden?) und Kontrolle der Realisierung der Planung, 4) Controlling (siehe dort), das neben der Kontrolle der angestrebten Ziele die Planung und Steuerung (Koordination) des gesamten Unternehmens mithilfe der Daten des Rechnungswesens umfasst.

Vorgesetzte haben aufgrund ihrer jeweiligen Persönlichkeit und vielfältigen Erfahrung eine sehr unterschiedliche Art, Führungsaufgaben wahrzunehmen. Grundsätzlich werden zwei Führungsstile unterschieden: Während die Führungsperson beim autoritären Führungsstil die Entscheidungen ohne aktive Beteiligung der Mitarbeiter trifft, bezieht der demokratische Führungsstil diese in die Entscheidungsfindung durch Konferenzen, Befragen oder Anhören mit ein.

Zu den demokratischen Führungsstilen gehören der partizipative Führungsstil, der eine Mitwirkung der Mitarbeiter vorsieht, und der kooperative Führungsstil, der eine Mitbestimmung und Mitentscheidung der Mitarbeiter bedeutet. Typisch ist dabei die Delegation von Verantwortung, d. h., den Mitarbeitern oder Betriebsabteilungen werden bestimmte Tätigkeiten übertragen, die diese selbstständig ausführen.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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