feste Wechselkurse


feste Wechselkurse. Die Funktionsweise des Systems fester Wechselkurse mit Bandbreiten

aufgrund internationaler Vereinbarungen oder Verträge (z. B. Internationaler Währungsfonds) festgelegte Wechselkurse verschiedener Währungen.

Kursschwankungen sind nur sehr begrenzt innerhalb bestimmter Bandbreiten möglich oder sogar ausgeschlossen. Feste Wechselkurse lagen der Weltwährungsordnung (siehe dort) von Bretton Woods zugrunde.

Wechselkurse bilden sich durch Angebot und Nachfrage, die von Tag zu Tag unterschiedlich sein können. Ein fester Wechselkurs lässt sich nur aufrechterhalten, wenn eine Instanz dafür sorgt, dass sich Angebot und Nachfrage zu diesem Kurs ausgleichen. Dies sind die Zentralbanken. Sie sind bei festen Wechselkursen verpflichtet, den Kurs der eigenen Währung am Devisenmarkt durch Käufe und Verkäufe von Devisen stabil zu halten (Interventionspflicht). In einem System fester Wechselkurse kann es auch erforderlich werden, durch Abwertung oder Aufwertung den Kurs einer Währung an grundlegend veränderte Situationen anzupassen.

Duden Wirtschaft von A bis Z: Grundlagenwissen für Schule und Studium, Beruf und Alltag. 6. Aufl. Mannheim: Bibliographisches Institut 2016. Lizenzausgabe Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2016.

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